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Im Gedenken an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki Pdf Button PrintButton EmailButton
Geschrieben von: Rupert Kroesen   
Donnerstag, den 06. August 2009 um 15:25 Uhr

Linz (pts/06.08.2009/15:25) - Im Gedenken an die Opfer des nuklearen Massakers von Hiroshima und Nagasaki machen AktivistInnen des Weltweiten Marsches für Frieden und Gewaltfreiheit mit einer Aktion in der Linzer Altstadt auf die 3-monatige Friedensreise aufmerksam. Der Marsch beginnt am 2. Oktober 2009 in Neuseeland. Am Geburtstag Gandhis und dem von der UNO erklärten "Internationalen Tag der Gewaltfreiheit". Er endet am 2. Januar 2010 in den Gebirgsketten der Anden, beim Aconcagua, im Punta de Vacas Park, Argentinien. Die VertreterInnen des Weltweiten Marsches für Frieden und Gewaltfreiheit werden Anfang November auch in Österreich ihre Forderungen an PolitikerInnen übergeben.

Am 6. August 1945 um 8 Uhr morgens befiehlt der Präsident der Vereinigten Staaten den Abwurf der ersten Atombombe - auf Hiroshima. Am 9. August 1945 wird die 2. Atombombe auf Nagasaki abgeworfen. In nur wenigen Sekunden sterben 155.000 Menschen. Weitere 110.000 Menschen sterben innerhalb weniger Wochen an den Folgen der radioaktiven Verstrahlung, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Die Städte werden verheert. Tage später kapituliert Japan. Der 2. Weltkrieg ist zu Ende.

Die Drahtzieher des Massakers versuchten ihre Handlungen mit dem Argument zu rechtfertigen, dass die Unterwerfung des Feindes noch weit schlimmere Folgen vermieden hätte. In Wahrheit hat jedoch der Tabubruch der USA eine noch viel größere Bedrohung erschaffen: den Beweis der Vernichtungskraft nuklearer Waffen.

Die Vereinigten Staaten versuchten zwar ein nukleares Monopol zu erhalten, dennoch gelang es der Sowjet Union bereits 1949 ihre eigene Atombombe zu zünden. Seither haben auch Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan und Nordkorea Atombomben entwickelt. Auch Israel dementiert nicht, über Atomwaffen zu verfügen. Ca. 30.000 Atomsprengköpfe bedrohen heute die gesamte Menschheit

Die USA und Russland haben zwar die nukleare Abrüstung wieder zum Gesprächsthema gemacht, dennoch können wir die atomare Bedrohung nicht negieren: zu machtvoll ist das nukleare Zerstörungspotenzial. Neben irrationalen Interessen gewalttätiger Gruppen mit möglichem Zugang zu atomaren Waffen, kommt noch das Risiko eines Unfalls, der einen fatalen Konflikt auslösen könnte.

Um eine Wiederholung einer atomaren Katastrophe in Zukunft zu verhindern müssen wir heute handeln. Wir müssen das Bewusstsein die Gewaltfreie Lösung von Konflikten stärken und mehr Zusammenarbeit zwischen den Menschen schaffen. Deshalb sind wir Teil des Weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit.

Mit dem Weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit fordern wir von den Entscheidungsträgern in dieser Welt:

- weltweite nukleare Abrüstung
- den sofortigen Rückzug von Invasionstruppen aus besetzten Gebieten
- die progressive und proportionale Abrüstung konventioneller Waffen
- die Unterzeichnung von Nichtangriffspakten zwischen den Ländern
- den Verzicht auf den Einsatz von Krieg zur Konfliktlösung seitens der Regierungen

Der Weltweite Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit ist ein Appell an das persönliche Bewusstsein jedes einzelnen. Er ist die Stimme die wir gemeinsam erheben, ein moralisches Angebot in konfliktreichen Zeiten.

Der Horror von Hiroshima und Nagasaki ist noch lange nicht Geschichte: Die Bilder von Schmerz und sinnlosem Sterben leben in unserem Bewusstsein fort und nähren die Hoffnung auf eine Welt in der solche Gräuel nicht mehr möglich sind.

Dieser Tage gedenken wir der Opfer von Hiroshima und Nagasaki und stärken eine weltweite Bewegung, die offen und vielfältig alle Formen der Gewalt zurückweist. Wir laden alle Gleichgesinnten ein, unsere Bewegung zu unterstützen. (Ende)

Aussender: Weltweiter Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit
Ansprechpartner: Rupert Kroesen
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: 06641026079

[ Quelle: http://pressetext.com/news/090806031/ ]
[ Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=090806031 ]

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 06. August 2009 um 15:25 Uhr
 

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