| BHSB fordert: Beschäftigungsmodelle endlich gesetzlich regeln |
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| Geschrieben von: Alois Gmeiner |
| Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:45 Uhr |
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Betroffen von der mangelnden bedarfsorienterten gesetzlichen Regelung sind beide Seiten. Sowohl die Familien, die dringend kurzfristig machbare und bezahlbare Lösungen suchen, als auch die Betreuungskräfte, die einen abgesicherten und versicherten Arbeitsplatz verdienen, der wesentlich zur Ernährung ihrer eigenen Familien beiträgt. Tigges: "Beide Seiten leiden unter der Untätigkeit der Politik, die seit Jahren wegsieht." Wie eine legale Beschäftigung dieser fleißigen und unersetzlichen Kräfte aussehen soll, das weiß die zuständige Sozial- und Familienministerin noch immer nicht. Die von den Behörden bevorzugte Lösung der Beschäftigung über das speziell eigerichtete Arbeitsgenehmigungsverfahren der ZAV wurde in den letzten Jahren von gerade einmal ca. 2000 Familien in ganz Deutschland genutzt - bei einer auf weit über 100.000 geschätzten Zahl osteuropäischer Kräfte gerade mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Dabei fällt das Verfahren mit dem langen bürokratischen Vorlauf jetzt ab Mai für Arbeitnehmer aus den "alten" EU-Beitrittsstaaten weg. Sie können also direkt bei den Familien eingestellt werden. Also alle Probleme gelöst? "Ich wäre froh, aber ich glaube nicht recht daran", sagt Gero Gericke, stv. BHSB-Vorsitzender, der seit drei Jahren für viele Familien den größten Teil der Bürokratie übernimmt. "Das Problem ist der Arbeitgeberstatus an sich: Wenn der oder die nahe Angehörige nach einer Operation in wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen wird und eine Betreuung organisiert werden muss, sind die meisten überfordert, sich plötzlich unter Druck mit Fragen wie Arbeitnehmerabgaben und Lohnabrechnung zu befassen." Die derzeitigen Beschäftigungsmodelle für Haushaltshilfen und Betreuungskräfte in der Übersicht: 1.) Endsendemodell: Nachteile: 2.)Gewerbemodell: Nachteile: 3.)Arbeitgebermodell (auch nach Mai 2011): Nachteile: Das sind sehr viele Nachteile, für die es immer noch keine klaren Lösungen gibt. Eines ist jedoch sicher, die Politik muss endlich handeln! Vor allem brauchen wir eine unbürokratische, legale und bezahlbare Lösung! Pressekontakt: (Ende)
Aussender: Der Werbetherapeut [ Quelle: http://pressetext.com/news/110406011/ ] |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. April 2011 um 10:45 Uhr |
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