| Kinder, die Probleme machen, haben auch Probleme |
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| Geschrieben von: Mag. Maria Schlager |
| Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 15:46 Uhr |
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Unbemerkt von der Gesellschaft führen zahlreiche Kinder einen regelrechten Überlebenskampf. Sie stammen aus zerrütteten Familienverhältnissen und leiden unter Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Trauer und Wut. Gleichzeitig kämpfen sie mit verschiedenen Mitteln um Aufmerksamkeit, Liebe, Verständnis - und um ihre eigene Zukunft. Viel zu viele von ihnen landen schließlich im Heim; wie es ihnen dort ergeht, schildert die Autorin Dagmar Wortham, Erzieherin, die mit schwer erziehbaren Kindern und Jugendlichen arbeitet, in ihrem soeben erschienen Buch "Die ungeliebten Kinder. Endstation Heim?" (Goldegg Verlag). Das Geleitwort stammt von der renommierten Psychoanalytikerin und Sozialtherapeutin Univ.-Prof. Dr. Rotraud A. Perner. Von Anfang an im Abseits Die Autorin war fassungslos, welche Zustände in manchen Heimen herrschen: "Da gibt es Aggression, leidvolle Erfahrungen, grausame Machtspiele, unzureichende Betreuung, Interesselosigkeit, fehlende Ausbildung, es stehen wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund statt das Wohl der Kinder und es regiert oft Ignoranz." Dagmar Wortham beschloss, einen anderen Weg zu gehen und führte neue Methoden und Arbeitsweisen ein; dabei erkannte sie, wie schwierig es ist, gegen jahrelang gepflegte Strukturen, Machtstreben, Eifersucht und Gleichgültigkeit anzukämpfen. Das Leben kann schön sein In ihrem Buch schildert sie deren Schicksale: Sie erzählt von Tobias, dem im Krisenzentrum seine Geschwister entrissen werden, um die er sich liebevoll gekümmert hatte, weil die Eltern dazu nicht in der Lage gewesen waren, von Mario und dem Drama, das sich hinter einer gutbürgerlichen Fassade abspielen kann und berichtet von Kindern, die als hoffnungslose Fälle abgestempelt werden, weil sie sich nur mehr durch Aggression bemerkbar machen können. Sie erlebt Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, als ein Kind zu ihr sagt: "Könntest Du nur einen Tag in meinem Körper leben und mir dann sagen, das ist schön?" Langsam erringt sie das Vertrauen dieser ungeliebten Kinder und zeigt ihnen ein Stückchen einer heilen Welt. Gemeinsam weinen sie bei "Bambi" und feiern Feste. "Ich habe nicht gewusst, dass Weihnachten so schön sein kann", staunt ein kleiner Junge, als er zum ersten Mal im Leben ein Geschenk bekommt und einen harmonischen Feiertag im Heim verbringt. Dagmar Wortham schafft mit diesen Kindern Dinge, die vorher als nicht möglich bezeichnet wurden: Sie ziehen Hausschuhe an, fangen an, andere zu respektieren, schnuppern an Blumen, die sie vorher nur kaputt gemacht haben, verwenden keine Schimpfwörter mehr, blühen auf, verhalten sich wie "ganz normale" Kinder und fangen endlich an zu glauben, dass sie etwas wert sind und dass sie jemand lieb haben kann. Univ.-Prof. Dr. Rotraud Perner unterstützt das Engagement der Autorin: "Ich wünsche den Bemühungen von Dagmar Wortham, mehr Liebe auch für die noch ungeliebten Kinder zu erwecken, damit diese die Chance erhalten, lieben zu lernen, viel Erfolg. Erfahrene Lieblosigkeit kann nur durch verlässliche Liebesgeduld geheilt werden." Neue Chancen für die ungeliebten Kinder Mit ihrem Buch "Die ungeliebten Kinder. Endstation Heim?" verfolgt die Autorin Dagmar Wortham ein klares Ziel: Sie will die Gesellschaft wachrütteln, um eine Veränderung für diese Kinder zu ermöglichen. Für die tragischen Lebensgeschichten der Kinder tragen wir alle Verantwortung, ist sie überzeugt: "Aus den vielerorts so ungeliebten 'Heimkindern' können später unsere Nachbarn werden, daher sind wir letztendlich alle dafür verantwortlich, was aus ihnen wird. Denn Achtung und Respekt, die wir anderen erweisen, kommen immer wieder zurück - ebenso wie Missachtung und Respektlosigkeit, die sich in den Kinderseelen für alle Zeit einbrennen." Dagmar Wortham und Univ.-Prof. Dr. Rotraud A. Perner stehen für Interviews zur Verfügung. Pressekontakt Die ungeliebten Kinder. Endstation Heim? (Ende)
Aussender: Goldegg Verlag [ Quelle: http://pressetext.com/news/100715032/ ] |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 15:46 Uhr |
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Stuttgart/Leonberg (pts009/21.02.2012/09:00) - "Raucherpausen kosten die Betriebe bares Geld", mit dieser Aussage löst Mario Ohoven, der Präsident des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft, eine rege Diskussion aus: Sollten Zigarettenpausen während der Arbeitszeit verboten werden?
Weiterlesen...Frankfurt am Main (pts008/24.04.2012/09:40) - Gelbe Seiten bietet ab sofort auch eine App für mobile Geräte auf Basis von Microsoft Windows Phone (http://www.windowsphone.com/de-DE/apps/68153e1b-07f2-4b58-a438-f59a9909005d ) zum Download im Windows Marketplace an. Damit haben beispielsweise Nutzer der neuen Nokia Lumia Reihe sowie zahlreicher Geräte der Hersteller Samsung und HTC die Möglichkeit, mit der kostenlosen App von Gelbe Seiten schnell und einfach den passenden Dienstleister zu finden. Dem Betriebssystem von Microsoft werden sehr gute Wachstumschancen bescheinigt.
Weiterlesen...Leipzig (pts028/21.11.2011/19:00) - Der Leipziger Weihnachtsmarkt findet vom 22. November bis 22. Dezember 2011 in sechs Marktbereichen statt. Seine Tradition reicht bis in das Jahr 1458 zurück. Damit gilt er als zweitältester Weihnachtsmarkt Deutschlands. Die seit Jahren größte Attraktion ist der mit 857 qm weltgrößte freistehende Adventskalender im Böttchergässchen, dessen Fenster von Leipziger Schulen gestaltet wurden. In diesem Jahr steht der Kalender unter dem Motto: "20 Jahre Mitteldeutscher Rundfunk". Öffentlichkeitswirksam wird vom 1. bis 24. Dezember 2011 täglich 16.30 Uhr (am 24.12. um 11 Uhr) eines der 3 x 2 Meter großen Fenster geöffnet.
Weiterlesen...Berlin (pts005/28.01.2012/11:00) - Beim ersten Social-Media-Gipfel für Nonprofit-Kommunikation 2.0 der Nachrichtenagentur pressetext haben Experten in Berlin über die Herausforderungen diskutiert, die NGOs und NPOs im Web 2.0 bewältigen müssen. PR-Consulter Wilfried Seywald betonte in der Eröffnung, soziale Netzwerke seien per se "nicht-gewinnorientiert". Sie tragen dazu bei, Engagement sichtbar zu machen. Soziale Netzwerke bieten Raum für Teilhabe und politische Einmischung, ja eine neue "Qualität in der öffentlichen Diskussion", allerdings dürften die Ressourcen nicht unterschätzt werden, die dafür nötig sind.
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