| Solarwirtschaft übt scharfe Kritik an geplanter Kürzung der Förderung |
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| Geschrieben von: David Wedepohl |
| Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 15:05 Uhr |
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Berlin (pts/20.01.2010/15:05) - Deutschlands Solarunternehmen bangen um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Technologieführerschaft. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt eindringlich vor einer Insolvenzwelle in der Zukunftsbranche Photovoltaik und dem Verlust zehntausender Arbeitsplätze, sollten die heute von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen vorgestellten drastischen Kürzungen bei der Solarförderung in den nächsten Wochen umgesetzt werden. Eine Nachbesserung der Ministerpläne sei unverzichtbar. Gänzlich überzogen und dringend nachzubessern sei nach übereinstimmender Auffassung der im BSW-Solar organisierten 800 Solarunternehmen und führender Solarforscher der aktuelle Kürzungsvorschlag aus dem Bundesumweltministerium. Er sieht eine Einmalabsenkung von 15 bis 25 Prozent bis zum Sommer 2010 vor. Darüber hinaus soll zu Beginn der Folgejahre zusätzlich zu der bereits jetzt im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) verankerten Kürzung von jährlich neun Prozent eine bis zu zehn Prozent schnellere Absenkung der Solarstrom-Fördersätze erfolgen. BSW-Solar Geschäftführer Carsten Körnig: "Damit summiert sich die Förderkürzung für Solarenergie vom 31.12.2009 bis 1.1.2011 je nach Wachstum und Marktsegment auf 25,5 bis 55 Prozent. Ein derart radikaler und plötzlicher Einschnitt beraubt deutsche Solarunternehmen der Geschäftsgrundlage. Es bleiben ihnen keine Investitionsspielräume, um im harten internationalen Wettbewerb zu bestehen." Durch intensive Anstrengungen der Solarindustrie zur Kostensenkung und harten Wettbewerb kann Solarstrom bereits in den nächsten drei bis vier Jahren mit konventionellen Verbraucher-Stromtarifen konkurrieren, so die Einschätzung von Branchenexperten. Dies ermögliche ein schrittweises und wachstumsabhängiges Absenken der Solarstromvergütung um jährlich zwischen neun und 14 Prozent, wie von der Industrie bereits Ende letzten Jahres vorgeschlagen. Die Wirtschaftlichkeit des Betriebs von Solaranlagen in allen Marktsegmenten, ob auf dem Dach oder in der Freifläche müsse so gesichert bleiben. "Wenn die zusätzlichen Kürzungspläne im zweistelligen Prozentbereich Gesetz würden, dann wird die Klimapolitik der Bundeskanzlerin zur Makulatur. Dann stehen dutzende deutsche Solarunternehmen vor der Insolvenz oder wären gezwungen ihre Produktion aus Deutschland zu verlagern", warnt Günther Cramer, Präsident des Bundesverbandes Solarwirtschaft. Eindringlich appelliert er an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, den aktuell vorgelegten Vorschlag einer drastischen Reduktion der Solarförderung zu korrigieren. Nach Erreichen der Wettbewerbsfähigkeit liegen große Wachstumsmärkte im In- und Ausland vor der deutschen Solarindustrie. "Die überzogene Förderkürzung gefährdet einen der wichtigsten Job- und Wirtschaftsmotoren für unser Land. Wertschöpfung bei der Produktion von PV-Modulen muss auch weiter in Deutschland stattfinden können", so Cramer. Die Solarförderung im EEG hatte in den letzten Jahren einen rasanten Ausbau der Solarwirtschaft in Deutschland ermöglicht. Die Solarstrombranche setzte im letzten Jahr rund zehn Milliarden Euro um und zählt inzwischen rund 60.000 Beschäftigte in Industrie und Handwerk. Deutschland gilt weltweit als führend im Bereich der Solarenergie. Neben dem hohen Innovationspotenzial aus über 60 Forschungseinrichtungen und dem starken Maschinen- und Anlagenbau gelten die bislang attraktiven gesetzlichen Förderbedingungen für Solarstrom des EEG als unverzichtbarer Marktöffner. (Ende)
Aussender: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 15:05 Uhr |
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Wien (pts026/16.04.2012/15:25) - Die UNIQA Group hat den Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung an der börsennotierten Mannheimer AG Holding (rund 91,7 Prozent des Aktienkapitals) an den Versicherungsverbund "Die Continentale" fixiert. Über dieses Vorhaben hatte die UNIQA Group bereits in einer Ad-hoc-Mitteilung am 24. November 2011 informiert. Der Aktienkaufvertrag ist am heutigen Tag unterzeichnet worden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der rechtliche Vollzug der Transaktion wird - abhängig von Behördengenehmigungen - in den nächsten Wochen erwartet. Der Verkauf der Mannheimer ist eine Maßnahme im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der UNIQA Group: Das Unternehmen will bis zum Jahr 2020 die Zahl seiner Kunden auf 15 Millionen verdoppeln und konzentriert sich daher auf das Versicherungskerngeschäft in seinen Kernmärkten.
Weiterlesen...Zürich - Berlin (pts001/30.11.2011/06:00) - Hacker-Angriffe im Voice over IP-Bereich nehmen täglich zu. Die immer aggressiver auftretenden Eindringlinge verursachen mit ihren Attacken auf IP-Telefoniesysteme weltweit pro Jahr eine Schadensumme im Milliarden-Franken-Bereich. Sicherheitslücken in Telefoniesystemen werden in einer unglaublichen Geschwindigkeit aufgespürt und ausgenützt. Ist der Hacker einmal in ein System eingedrungen, werden in kürzester Zeit Telefonkosten verursacht, für die schlussendlich niemand aufkommen will oder kann. Alleine in der Schweiz finden täglich zehntausende von Angriffen auf Telefoniesysteme statt. Ein einziger Schadenfall kann sich durchaus auf einige zehntausend Franken belaufen.
Weiterlesen...Baden-Baden (pts020/01.03.2012/12:10) - Der Verleger und Autor von Fachpublikationen, Dieter Brinzer, bietet jetzt eine neue Informationsplattform. Die Religionen unserer Umwelt und der Glaube werden hier hinterfragt, ebenso die Existenz des Teufels und Gottes. Die völkerrechtlich verbriefte Medien- und Religionsfreiheit sind Themen, genauso wie die Trennung von Kirche und Staat. Die Auseinandersetzung mit jüngsten Koranverbrennungen durch US-Truppen in Afghanistan ist auch Inhalt der Plattform, zu finden unter http://www.glaube-gedanken-ideen.de .
Weiterlesen...Dresden (pts010/27.03.2012/10:30) - Die Internetdruckerei unitedprint.com SE http://www.unitedprint.com gewinnt mit seinem Tochterunternehmen print24 GmbH http://www.print24.de einen wegweisenden Patentstreit gegen Vistaprint. Am Donnerstag, den 22. März, sprach der BGH das finale Urteil zu dem seit 2007 andauernden Rechtsstreit. Die Richter erklärten damit das umstrittene Vistaprint-Patent EP 0 852 359 B 1 endgültig für nichtig.
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