| Ab 8. Juli ist das LVR-Römermuseum in Xanten ein "Gefährliches Pflaster" |
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| Geschrieben von: Giesbert Karnebogen |
| Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 12:25 Uhr |
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Eine Polizei im heutigen Sinne war nicht vorhanden. Eine Staatsanwaltschaft ebenso nicht. Die Römer verurteilten Straftäter zeit- und kostensparend: Haftstrafen gab es keine. Die Gefängnisse dienten nur zum Gewahrsam von Beschuldigten bis zu ihrem Prozess. Je nach Schwere des Deliktes wartete auf die Übeltäter im einfachsten Fall eine Geldstrafe. Schwerwiegendere Verbrechen wurden mit Verbannung, Prügelstrafen, lebenslanger Schinderei in Bergwerken/Steinbrüchen oder mit dem Tode bestraft. Letzteres erfolgte zur Abschreckung häufig öffentlich in Amphittheatern. Besonders grausam war die Vollstreckung der Todesstrafe durch Kreuzigung oder durch wilde Tiere, die die Verurteilten zerfleischten. Es waren eben "Zustände wie im alten Rom". Gleiches Recht für alle? Fehlanzeige. Beispiel: Die Vergewaltigung einer verheirateten Frau galt als Kapitalverbrechen und konnte sogar mit dem Tode bestraft werden. Wurde aber eine Sklavin von einem Fremden vergewaltigt, konnte deren Herr den Täter nur auf Schadenersatz wegen Sachbeschädigung (!) verklagen. Der Besitzer selber konnte mit seiner Sklavin machen, was er wollte. Völlig legal waren Prostitution und Menschenhandel. An pornografischen Darstellungen nahm niemand Anstoß. Inzest wurde dagegen strafrechtlich verfolgt und schwer bestraft. Ehebruch galt als Verbrechen. Die Opfer von Verbrechen mussten grundsätzlich selber beim städtischen Magistrat ihre Anklage einbringen. Vor dem Gericht waren sie keinesfalls gleich. Sklaven verhörte man nur unter Folter. Frauen wurde ein "Tutor" zugewiesen, der über ihre Belange entschied. Eine Besonderheit des römischen Rechts war auch die Strafgewalt des (männlichen) Familienoberhauptes, die sogar das Recht über Leben und Tod seiner Angehörigen umfasste. Privilegierten Römern blieben die besonders grausamen Hinrichtungsarten erspart. Gar nicht belangt werden konnte der Kaiser. Er war oberster Richter und qua Amt auch lebender Gott auf Erden. Parallelen zu den "Zuständen im neuen Rom" drängen sich auf. Doch auch in Deutschland ist germanisches Naserümpfen ob dieser altrömischen Rechtszustände fehlt auf Platze. Denn zum einen hatte die Schaffung eines Privatrechts durch die alten Römer noch 2000 Jahre später Auswirkungen auf unser bürgerliches Recht. Und zum Vergleich: Eine Todesstrafe durch Enthaupten sah das deutsche Strafrecht bis 1953 vor. Ehebruch und Kuppelei waren bis 1969 unter Strafe gestellt. Und Homosexualität sogar bis 1994. "Gefährliches Pflaster - Kriminalität im Römischen Reich" heißt diese ebenso informative wie packende und unterhaltsame Sonderausstellung im LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten. Sie ist vom 8. Juli bis 12. Februar 2012 geöffnet. Weitere Informationen über das umfangreiche Begleitprogramm, den gleichnamigen Begleitband von Marcus Reuter und Romina Schiavone (Hrsg.) finden Interessenten auf http://www.apx.lvr.de - Tipp: Das neue, zentrale Info- und Suchportal http://web@museen für Museen in Deutschland, Österreich, der Schweiz verzeichnet hunderte von aktuellen Ausstellungen. Einfach auf http://www.webmuseen.de klicken, dann auf den Button "Ausstellungen". Siebenschläfertag bringt Sonne und die erste Hitzewelle So lauten Bauernregeln zum Beispiel: "Untersuchungen haben ergeben, dass das diese Regel zumindest in Süddeutschland eine Trefferquote von rund 60 bis 70 Prozent aufweist. In Norddeutschland ist die Eintreffwahrscheinlichkeit deutlich geringer" erklärt Wetter-Experte Dominik Jung vom Wetterdienst WETTER.NET ( http://www.wetter.net ) in Wiesbaden. Mit dem gleichnamigen putzigen Tierchen hat der Name nebenbei bemerkt rein gar nichts gemein. Der Name geht auf eine alte Legende aus der Zeit der Christenverfolgung unter Kaiser Decius (um 250 n.Chr.) zurück. Damals wurden sieben Brüder eingemauert und wachten rund 200 Jahre später wieder quicklebendig auf. Die spannende Frage: Wie wird denn nun der Siebenschläfertag bzw. der Siebenschläfezeitraum? Pressekontakt: Dominik Jung, Diplom-Meteorologe und Klimaexperte beim Wetterdienst WETTER.NET ( http://www.wetter.net ), Washingtonstraße 75, 65189 Wiesbaden, Tel.: 0611 - 890 52 13, Mobil: 0172 - 615 76 13, http://twitter.com/WetterExperte , http://www.facebook.com/WETTER.NET . "Bingen swingt" mit Manfred Krug & Band Zu den Höhepunkten von "Bingen swingt 2011" zählt der Auftritt von Manfred Krug mit seiner Band "Jazzin´ the Blues" am Samstag auf dem Bürgermeister-Neff-Platz. Im Duo mit Uschi Brüning wird er die Besucher mit richtig gutem Blues-Feeling einheizen. Bevor er sich als Schauspieler ("Tatort", "Liebling Kreuzberg", "Auf Achse", "Spur der Steine") einen Namen machte, war Krug längst als Sänger anerkannt. In Bingen zeigt er sein ganzes musikalisches Können - neben vielen internationalen Größen des Jazz, angefangen von Louisiana Red, Joao Bosco, Trevor Richard bis hin zur JayDee Brassband und vielen mehr. Das Drei-Tage-Ticket kostet 18,- Eur, die Einzelkarte für Freitag oder Samstag 12,-Eur, am Sonntag 10.-Eur. Weitere Infos: http://www.bingen-swingt.de und http://www.bingen.de oder bei der Tourist-Information Bingen, Rheinkai 21, 55411 Bingen. Tel. 06721-184-205 oder - 206. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Fax: 06721-184-359. Tipp: Schon seit Jahren fällt der autofreie Erlebnistag "Tal to Tal" immer am letzten Sonntag im Juni mit "Bingen swingt" zusammen. Per Rad zum Festival - Sport und Kultur in bester Ergänzung. Bingen bietet dafür das Programm. Und am Parkplatz am "Grünen Haus", Hafenstraße 2, können sogar Pedelecs und E-Bikes ausprobiert werden. Die Stadt an Nahe und Rhein setzt 2011 auf Wein, Rad und Blues. Frühjahrs-Aktion von "So schön ist Deutschland" mit Riesen-Resonanz Die Sommer-Aktion ist bereits gestartet: http://www.so-schoen-ist-deutschland-im-sommer.de . Foto-Services von "Faszination D" "Faszination D Technik": Eine Art "interaktives YouTube" namens ADIVI Kontakt, Redaktionsanschrift und Projektbüro von "Faszination D": (Ende) Aussender: PANAMEDIA Communications GmbH
[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20110622021 ]
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 12:25 Uhr |
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