| Ehemaliger Regierungsbunker lockt zehntausende von Besuchern nach Ahrweiler |
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| Geschrieben von: Giesbert Karnebogen |
| Freitag, den 12. November 2010 um 12:26 Uhr |
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Bad Neuenahr-Ahrweiler (pts/12.11.2010/12:26) - Im Falle eines Atomkrieges hätte der Bunker Platz für zirka 3000 Bonner Regierungsmitarbeiter und Personen der Verfassungsorgane geboten. Und zwar 30 Tage lang. Was am 31. Tag geschehen wäre, darüber gibt es keine Aussagen. Wenig bekannt ist auch, dass die Deutsche Bundesbank in Zeiten des Kalten Krieges in Cochem an der Mosel einen eigenen Bunker besaß. Gefüllt mit einer kompletten Notwährung. Der Bunker in Ahrweiler öffnete im März 2008 seine atomsicheren Tore als Museum - und zieht seitdem zehntausende von Besuchern in seinen Bann. Wer bei gleich bleibenden 12 Grad Innentemperatur an einer der zirka eineinhalbstündigen Führungen teilnimmt, der erlebt eine unterirdische Welt, die zu den geheimsten Bauwerken der Bundesrepublik Deutschland gehörte (obwohl der DDR-Geheimdienst darüber immer gut informiert war). Der Bunker wurde in den Hauptstollen eines alten Reichsbahntunnels gebaut. Er hatte eine Gesamtlänge von 17.336 Kilometern, eine Grundfläche der Untertage-Bauten von 83.000 Quadratmetern und einen umbauten Raum von 367.000 Kubikmetern. 897 Büro-/Konferenz-Räume und 936 Schlafräume (der Schlafraum für den Bundespräsidenten hatte den Charme einer Gefängniszelle) waren darin untergebracht. Ebenso eine hochkomplexe Technik für Wasser, Luft und Strom. Die 25 Tonnen schweren Schleusentore konnten innerhalb von 10 Sekunden verschlossen werden. Gekostet hat den Steuerzahler der Bunker geschätzte 4,73 Milliarden Mark. Der Kalte Krieg ist zwar vorbei, die Bedrohung durch Terroranschläge ist dafür allgegenwärtig. Wo bringen sich heute im Krisenfall Regierung und Verfassungsorgane in Sicherheit? Gibt es überhaupt noch einen Bunker? Dazu ein Sprecher des Bundesinnenministeriums zur "Faszination D"-Redaktion: "Einen zentralen Regierungsbunker für den Krisenfall gibt es nicht. Über die jeweilige Ausweichplanung wird von jedem Ressort eigenständig entschieden." Weitere Infos über Öffnungszeiten, Führungen, Preise, Anreisewege u.v.m. gibt es auf der Website http://www.dokumentationsstaette-regierungsbunker.eu . Im Düsseldorfer Gaasterland-Verlag sind zudem zwei lesenswerte Broschüren erschienen: "Der Regierungsbunker im Ahrtal und seine Geschichte" und "Dokumentationsstätte Regierungsbunker. Ein Museumsführer für junge Leute". Die Dokumentationsstätte Regierungsbunker, ausgezeichnet mit dem Kulturpreis "Europa Nostra 2009" ist eines der außergewöhnlichen Museen, das in das bundesweite Projekt "Faszination D" aufgenommen wurde. Pressekontakt (für Besichtigungen, Interviews mit Museumleitung/Experten, Hintergrundinfos): Projektbüro "Faszination D", Kontaktdaten siehe unten, oder direkt: Frau H. Hollunder (Museumsleiterin), Am Silberberg 0 (Null), 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641 - 9117053, E-Mail: Regierungsbunker (@) Alt-Ahrweiler.de Mit der "Dokumentationsstätte Regierungsbunker" startet das Projektbüro "Faszination D" seinen wöchentlichen Pressedienst mit außergewöhnlichen Geschichten, Themen, Personen, Attraktionen rund um Kultur, Natur, Geschichte und Orte, die dieses faszinierende Land zu bieten hat. "Faszination D Pressethemen" vom 12. November 2010 1. Idar Oberstein genießt als Edelsteinstadt Weltgeltung. Das gilt auch für das Deutsche Edelsteinmuseum (http://www.edelsteinmuseum.de). In keinem anderen Ort der Welt gibt es dieses Knowhow und eine derartige Vielfalt und Qualität an Handwerksberufen rund um den Edelstein. Auch die großen Zulieferer für die Hofjuweliere der europäischen Königshäuser und Sultanspaläste sitzen in Idar-Oberstein und setzen die ausgefallensten Ideen in Edelsteine um. Diese sind auch in anderen großen Museen dieser Welt zu bewundern. Das Deutsche Edelsteinmuseum zeigt mit seiner Dauerausstellung und mit den wechselnden Sonderausstellungen diese ganze Palette der Spitzenkönner rund um den Edelstein. Pressekontakt: Projektbüro "Faszination D", Kontaktdaten siehe unten, oder direkt: Stiftung Deutsches Edelsteinmuseum, Hauptstraße 118, 55743 Idar-Oberstein, Jörg Lindemann (Vorstandsvorsitzender): info (@) bv-edelsteine-diamanten.de Tel.: 06781-944240 bzw. Museumsleiterin Anette Fuhr, Tel.: 06781-900980 2. Das Deutschlandlied hat eine bewegte Vergangenheit. Das gilt auch für die Lebensgeschichte seines Verfassers. Der nannte sich nach seinem Geburtsort, der heute ein Stadtteil von Wolfsburg ist: Hoffmann von Fallersleben. Seine "Unpolitischen Lieder" machten ihn Mitte des 19. Jahrhundert zu einer Gefahr für die Regierungen des damals noch politischen "Flickenteppichs" namens Deutschland. Im Göttinger Wallstein Verlag ist jetzt eine packende Biografie über den 1,96 Meter großen Dichter und Literaturprofessor erschienen. Dem Autor Bernt Ture von zur Mühlen ist eine lesenswerte, kurzweilige Lebensgeschichte gelungen über einen Mann, der immer rastlos war, immer sehr produktiv - aber ständig aneckte: bei seinen Berufskollegen, häufig auch bei seinen Freunden - und erst recht bei den Mächtigen der damaligen Zeit. Hoffmanns Werke sind heute noch in aller Munde - das Deutschlandlied ohnehin. Aber auch, was in Vergessenheit geraten ist, unzählige seiner populärsten Kinderlieder. Zum Beispiel: "Ein Männlein steht im Walde", "Alle Vögel sind schon da", "Kuckuck, Kuckuck ruft´s aus dem Wald." Pressekontakt: Projektbüro "Faszination D", Kontaktdaten siehe unten, oder direkt: Wolfsburg Marketing GmbH, Leitung Stadtmarketing, Michael Reink, Porschestr. 2, 38440 Wolfsburg, Tel.: 05361-89994-81, E-Mail: info (@) wolfsburg-marketing.de 3. Herbert Grönemeyer hat der Stadt mit seinem Song "Bochum" ein Denkmal gesetzt. Seine "Blume im Revier" ist mit mehr als 40 Bühnen eine Kulturmetropole. Kulturmagnet Nr. 1 ist der "Starlight Express", das mit mehr als 13 Millionen Besuchern weltweit erfolgreichste Musical an einem Spielort. Und wer alles in dieser Stadt geboren wurde: Bastian Pastewka, Norbert Lammert, Hans Werner Olm, Frank Goosen, Thomas Herrmans, Peter Scholl-Latour, Otto Schily, Wolfgang Clement, Claude-Oliver Rudolph, Armin Rohde. Nur ausgerechnet Herbert Grönemeyer nicht. Pressekontakt: Projektbüro "Faszination D", Kontaktdaten siehe unten, oder direkt: Bochum Marketing GmbH, Huestraße 9, 44787 Bochum, Christian Gerlig (Teamleiter Marketing und Vertrieb), Tel.: 0234-9049639, E-Mail: gerlig (@) bochum-marketing.de Faszination D Telegramm "Faszination D Fotowettbewerb" Tipp Kontakt, Redaktionsanschrift und Projektbüro von "Faszination D": (Ende)
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. November 2010 um 12:26 Uhr |
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