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Technologie-Giganten und Digitale Kunden ringen um die Macht im Internet Pdf Button PrintButton EmailButton
Geschrieben von: Annette Elias   
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 09:00 Uhr

Düsseldorf (pts/11.05.2010/09:00) - Die gesamte Wirtschaft steckt mitten in einer digitalen Revolution. Doch die meisten Unternehmen ignorieren das bis heute. Die Märkte, wie wir sie aus den Lehrbüchern der Wirtschaftswissenschaften kennen, werden so in Zukunft nicht mehr existieren. Denn schon heute entscheiden zwei Gruppen von Marktteilnehmern, wer überhaupt noch "mitspielen" darf. Technologie-Giganten und Digitale Kunden http://www.der-digitale-kunde.de ringen um die Wirtschaftsmacht im Internet.

In der einen Ecke stehen die wenigen großen Technologieanbieter dieser Welt: Google, Microsoft und Apple. Ihre digitalen Anwendungen haben in unterschiedlichen Bereichen jeweils eine so kritische Masse erreicht, dass sie heute bereits Teilmärkte komplett kontrollieren. So zwingen sie ihre Strukturen anderen Unternehmen auf.

Google beherrscht die Online-Suche
Das Internet ist zur Informationsquelle Nr. 1 geworden. Die Platzierung in der Google-Suchmatrix entscheidet heute, welches Unternehmen überhaupt noch zum Kunden durchdringt. Selbst bei riesigen Werbeausgaben eines Unternehmens gilt heute: Erscheint das Unternehmen bei Google nach Eingabe der Suchbegriffe (= Keywords) nicht auf der ersten Seite, landet der Digitale Kunde garantiert bei einem günstigen Mitbewerber.

Apple beherrscht bald auch den Nachrichtenmarkt
Auch bei Apple macht es die kritische Masse möglich, ganzen Branchen seine Regeln aufzuzwingen. Die Apple-iTunes bestimmen heute bereits über 25% des Musikmarktes in den USA. Bei den Apps auf iPhone & Co. sind es sogar 99% weltweit. Und jetzt strebt Steve Jobs mit seinem neuesten "Spielzeug" scheinbar auch die Weltherrschaft über den gesamten Nachrichten- und Informationsmarkt an. Zugegeben, für jeden Designfreak ist das neue iPad ein Sinnbild der Begierde. Doch offensichtlich will Apple damit nach dem Musikmarkt auch das Verlagswesen maßgeblich mitbestimmen. Böse Zungen sehen in dem iPad einen regelrechten Frontalangriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit. Denn kürzlich geschehen: Apple hat eine digitale Ausgabe des Stern aus seinem Shop geworfen, weil auf dem Titel nackte Brüste zu sehen waren. Das ist Zensur by Apple. Und das nächste Ziel hat Apple sicherlich bereits ausgemacht: Den gesamten e-Commerce-Markt.

Und Microsoft?
Steve Ballmer muss aufgrund von internationalen Urteilen seine Monopolstellung im Bereich der Vorkonfiguration der Software langsam scheibchenweise aufgeben.

Was bedeutet diese einseitige Vormachtstellung für viele Unternehmen? - Laut einer sehr konservativen Schätzung durch die Unternehmensberatung Arthur D. Little geraten ca. sieben Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung durch Google, Apple & Co. massiv unter Druck. Doch weitere Firmen werden in diesen Sog hineingezogen. Ohne eine planvolle digitale Gegenstrategie wird dies zur wirtschaftlichen Todesfalle.

<b>Die wirtschaftliche Gegenmacht im Internet ist der digitale Kunde
Fest steht:</b> Der Kunde wandert in Zukunft noch stärker ins Internet. Allein im letzten Jahr haben in Deutschland 32,5 Mio. Menschen online Waren und Dienstleistungen gekauft. Das entsprach im Vergleich zu 2008 - trotz angeblicher Konsumflaute- einer Steigerung von 15%.

Aber für einen umsichtigen Unternehmer besteht durchaus Hoffnung. Denn der Digitale Kunde bringt sich in der anderen Ecke des Ringes als neue Wirtschaftsmacht in Stellung. Er greift in nie gekannter Form - z.B. durch die Anwendung von digitalen Kaufassistenten - unmittelbar auf das Kaufverhalten am Markt ein. Im Baumarkt sagt ihm z.B. sein Barcode-Leser im Handy (= eine "App"), wo er heute diesen Rasenmäher im Internet noch günstigster bekommt. Und diesen Tipp gibt er ungefragt direkt mobil an seine Facebook-Freunde (weltweit z. Zt. 400 Mio. Nutzer) oder an seine Twitter-Verfolger (z. Zt. ca. 75 Mio.) weiter. Diese neue Machtposition wird der Kunde auch in Zukunft nicht mehr aufgeben. Und in dieser Machtverschiebung liegt für alle Unternehmen eine riesige Chance: Sie müssen schon heute lernen, wie sie die neuen Technologien für ihre Zwecke einsetzen können.

Billigheimer oder Servicemeister?
Durch die komplette Markttransparenz müssen sich alle Unternehmen zwischen zwei grundsätzlichen Produktstrategien entscheiden. Möglichkeit A: Sie stellen sich dem Preiskrieg im Internet, indem sie die Billigsten sind. Oder Möglichkeit B: Das Unternehmen schafft innovative Servicekonzepte, die einen tatsächlichen Mehrwert für den Kunden bieten. In den USA heißt es deshalb bereits: "Serving is the new selling!"

<b>Digitale Kundenstrategien werden zur Überlebensfrage
Fazit ist:</b> Unternehmen dürfen nicht mehr Zuschauer im Kampf um die Marktmacht im Internet sein. Durch eine aktive Strategie muss der Digitale Kunde zum Verbündeten werden. Die Firmen, die diese Chance verschlafen, werden zu Boden gehen. Der Kampf ist eröffnet und geht über 12 Runden.

Über den Autor:
In den 90er Jahren setzte Edgar K. Geffroy mit "Clienting&reg;" neue Maßstäbe im Bereich der Kundenorientierung. Als internationaler Keynote-Speaker und Buchautor (17 Bücher) haben seine Ideen und Impulse bis heute hunderttausende von Menschen erreicht. Seine Erfahrungen im Bereich Kunden-Kaufverhalten und seine Begeisterung für digitale Technologien machen ihn heute zu einem bekannten internationalen Vermarktungsexperten. Zusammen mit seinem Team analysiert er stets die neuesten multimedialen Vermarktungstools im Internet. Aus den Ergebnissen entwickelt er digitale Unternehmensstrategien.

Aktuell hat er zu diesem Thema einen eigenen Blog initiiert:
http://www.der-digitale-kunde.de

Mehr Infos zu Edgar K. Geffroy - der Vermarkter für Neues:
Der Keynote-Speaker: http://www.geffroy.de
Das Beratungsunternehmen: http://www.geffroy.com

(Ende)

Aussender: Geffroy business Akademie GmbH
Ansprechpartner: Annette Elias
Tel.: +49 (0) 211-408097-0
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

[ Quelle: http://pressetext.com/news/100511007/ ]

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 11. Mai 2010 um 09:00 Uhr
 

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