| Rasche Markteinführung: Studie bestätigt Negativfolgen für die Software-Qualität |
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| Geschrieben von: Mag. Klaus Fellner |
| Dienstag, den 12. Januar 2010 um 14:20 Uhr |
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Boston/Linz (pts/12.01.2010/14:20) - Laut einer aktuellen Umfrage bei IT-Fachleuten in den USA, England und im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz - DACH) stehen mehr als 90 Prozent der Unternehmen unter dem Druck, Software-Releases in unrealistisch kurzen Zeiträumen zu liefern. 62 Prozent der IT-Profis glauben, dass sich dies unmittelbar negativ auf die Leistungsfähigkeit und Qualität der Software auswirkt, die sie erstellen. Zu diesen genannten Ergebnissen kam dynaTrace, Anbieter von Application Performance Management (APM) Lösungen. Mittels dem dynaTarce APM-System können Performance-Probleme bereits in einer frühen Phase der Anwendungs-Entwicklung aufgedeckt und vermieden werden. Allein in DACH bestätigten 51,5 Prozent der Befragten, dass Performance-Mängel erst bei der Live-Schaltung bzw. Inbetriebnahme einer Applikation festgestellt werden, das heißt im Produktivbetrieb, in dem die Problembehebung am teuersten kommt. dynaTrace ermöglicht tiefgehende Einblicke in die Abläufe und Leistungsfähigkeit der Applikationen und liefert als integrierter und automatisierter Prozess in allen weiteren Phasen des Application Lifecycle eine punktgenaue Ursachenanalyse. Insgesamt knapp 78 Prozent der befragten IT-Profis in DACH erklärten ein ineffizientes bzw. noch gar kein APM-System im Einsatz zu haben. In USA hingegen bewerten schon heute 54,3 Prozent APM als extrem wichtig und wertsteigernd. Zahlreiche Experten prognostizieren beispielsweise in den USA für das Jahr 2010 eine niedrig bleibende Beschäftigung bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Aufschwung (z.B.: http://economix.blogs.nytimes.com/2009/11/11/a-jobless-recovery/). Eine Annahme, die auch in Europa ihre Vertreter hat. Unter diesen Bedingungen stehen Unternehmen unter enormen Druck, mehr Funktionalität mit weniger Ressourcen zu produzieren. Die unterschiedlichsten Anwendungen, insbesondere Web-basierte E-Commerce-Applikationen, werden als Wachstumsmotoren eingestuft, die steigende Einnahmen bei gleichzeitig geringeren Kosten bringen sollen. Der Druck, neue und verbesserte Anwendungsversionen zu liefern, ist damit unnachgiebig. Nahezu zwei Drittel der befragten IT-Profis beurteilten unrealistische zeitliche Vorgaben für die Auslieferung von Software als Problem mit hohen oder mittelschweren Auswirkungen auf ihr Unternehmen. Für Consumer-Unternehmen stellt das Online-Shopping gerade an traditionell stark frequentierten Einkaufstagen wie rund um Feiertage und Ferien eine besonders große Herausforderung für die Entwicklungs- und IT-Teams dar. Sie müssen die Applikationen, aus denen ihre Firmen die Gewinne ziehen, entwickeln, warten und deren Betrieb sichern. Nahezu die Hälfte der Umfrageteilnehmer bestätigten, mindestens einen Tag pro Woche damit zu verlieren, Probleme bei der Leistungsfähigkeit und Verfügbarkeit zu diagnostizieren und zu beheben. Dies bedeutet einen Verlust von hunderten von Arbeitsstunden, die zur Schaffung neuer Funktionalitäten für die Kundengewinnung und -bindung hätten verwendet werden können. Damit steht letztendlich eine zeitlich extrem eng kalkulierte Software-Releasepolitik den benötigten Innovationen und Entwicklungen im Unternehmen entgegen. Die entsprechenden Zeitvorgaben zu erreichen, führt oftmals zu Software geringerer Qualität und Leistung und so auch zur Unzufriedenheit beim Endverbraucher. Dies kann einer Marke schaden und die Unternehmensergebnisse negativ beeinflussen. So hatte beispielsweise der Online-Ausverkauf beim insolventen Versandhaus Quelle im November 2009 und der damit verbundene Kundenansturm zu Verzögerungen beim Öffnen der Seite quelle.de und teilweise sogar zu Ausfällen des Online-Shops geführt. Resultat der Leistungsmängel waren unzufriedene Kunden und ein anfangs schleppender Ausverkauf bis die Probleme behoben waren. Laut Forrester Research haben Unternehmen, die ausgezeichneten Anwendererfahrung bieten, durchschnittlich 14,4 Prozent mehr Kunden, die erneut bei ihnen Bestellungen abwickeln möchten als Unternehmen aus der gleichen Branche, die geringe Benutzerfreundlichkeit aufweisen (Forrester Research, 4. September 2009: "Best Practices in User Experience (UX) Design", http://www.forrester.com/rb/Research/best_practices_in_user_experience_ux_design/q/id/54101/t/2). "Die Entwickler von Applikationen stehen unter steigendem Druck, Anwendungen schneller zu liefern - allerdings kann eine übereilte Entwicklung zur Qualitätsminderung führen", erklärt Mike Gualtieri, Senior Analyst bei Forrester Research. "Negative Erfahrungen auf Seiten des Users durch Fehlermeldungen und Performance-Probleme können sich vernichtend auf die Unternehmensergebnisse auswirken." Unternehmen werden sich zunehmend darüber klar, dass die Leistungsfähigkeit der Applikation der wichtigste Faktor bei der Nutzung von Online-Angeboten ist und, dass Funktionalitäten und ausgefeilte User-Schnittstellen die Nachteile einer sich nur langsam ladenden Webseite nicht aufwiegen können. Untersuchungen von Google and Microsoft im Jahr 2009 zeigten, dass Performance-Probleme, die zu Verzögerungen von nur einer halben Sekunde führten, den Benutzer ablenken und bedeutenden Einfluss auf das Geschäft haben (http://radar.oreilly.com/2009/06/bing-and-google-agree-slow-pag.html). Die Testergebnisse zum Userverhalten und zur Leistungsfähigkeit wurden 2009 auf der Velocity Conference von Eric Schurman, Microsoft, und Jake Brutlag, Google, vorgestellt (http://en.oreilly.com/velocity2009/public/schedule/detail/8523l). Als wichtigster Aspekt bei der Leistungsfähigkeit stellte sich die Geschwindigkeit heraus. Die wachsende Komplexität heutiger Applikationen kann durch Mängel in der Architektur schnell zu Performance-Engpässen führen, die laut Untersuchungsergebnissen den Anwender nicht nur ablenken sondern ihn sogar zum Verlassen der Seite bewegen können. Über die Studie Über dynaTrace software (Ende)
Aussender: dynaTrace software GmbH [ Quelle: http://pressetext.com/news/100112030/ ] |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. Januar 2010 um 14:20 Uhr |
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