| Bahnübergänge nicht für Riesenlaster ausgelegt |
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| Geschrieben von: Dirk Flege |
| Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 11:40 Uhr |
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Berlin (pts014/04.01.2012/11:40) - Berlin. Noch fahren sie nicht, sorgen aber schon seit Monaten für hitzige Debatten, die Gigaliner. Jetzt gibt es neue Bedenken. "Die Ampelsignale und Schrankenschaltungen der Bahnübergänge in Deutschland sind für die Riesen-Lkw nicht ausgelegt. Die Räumzeiten werden bislang nach der regulären Lkw-Maximallänge von 18,75 Meter berechnet. Wenn Gigaliner sich demnächst in einzelnen Bundesländern breit machen sollten, kann es zu schweren Unfällen kommen", warnt Michael Ziesak, stellvertretender Allianz pro Schiene-Vorsitzender. Auch würden Autofahrer die Ungetüme "vor dem Überholvorgang kaum erkennen können". Ziesak, der auch Bundesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland ist, sagte am Mittwoch in Berlin: "Das Bundesverkehrsministerium schreibt in der seit 1. Januar 2012 gültigen Ausnahmeverordnung vor, dass der Warnhinweis 'Lang-Lkw' lediglich 13 cm hoch sein muss. Beim Überholen auf Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen ist dies aus der Distanz schwer lesbar. Viele Autofahrer werden erst mitten im Überholvorgang merken, dass sie einen 6,50 Meter längeren Laster überholen und dann kann es zu spät sein." Unvorhersehbar sei letztlich auch, ob die Gigaliner ausschließlich auf den für den Test des Bundesverkehrsministeriums freigegebenen Straßen fahren werden. Einzelne Testfahrten in den vergangenen Jahren auf Bundesländerebene hätten gezeigt, dass sich die Fahrer nicht immer an die vorgeschriebenen Routen hielten. Was Sie sonst noch über die 25,25 Meter langen Fahrzeuge wissen müssen, erfahren Sie hier: Fünf Fragen und fünf Antworten zum Gigaliner 1. Ab wann fahren die Gigaliner wirklich? 2. Wo genau fahren Gigaliner? 3. Was erhoffen sich die Befürworter? 4. Was befürchten die Gegner? 5. Kann der Gigaliner-Test noch gestoppt werden? (Ende) Aussender: Allianz pro Schiene |
| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 11:40 Uhr |
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