| Autoindustrie: Der Ausweg aus der CO2-Krise heißt 30% weniger Gewicht |
|
|
|
| Geschrieben von: Constanze von Nell-Breuning |
| Dienstag, den 16. November 2010 um 10:30 Uhr |
|
München (pts/16.11.2010/10:30) - "Elektrische Antriebe in die bestehenden Fahrzeugkonzepte zu integrieren, ist der falsche Weg und endet in der Sackgasse", warnt der Automobilexperte Rainer Kurek http://www.mvi-group.com mit Blick auf jüngste Entwicklungen in der Branche. Will die Autoindustrie die harten Auflagen der Politik und die Wünsche ihrer Kunden erfüllen sowie den Benzinverbrauch und den CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge drastisch verringern, so muss sie zuallererst das hohe Gewicht der Autos deutlich senken, fordert Kurek in seinem neuesten Buch über Leichtbau in der Automobilindustrie. "Der aktuelle Hype um die Elektromobilität verstellt den Blick für die Tatsache, dass die heutigen Karosseriekonzepte über Jahrzehnte hinweg viel zu schwer geworden sind", moniert Kurek. Das lasse keinen Spielraum für zusätzliche, schwere Akkumulatoren hybrider oder rein elektrischer Antriebe und gefährde die eigentlichen Zielvorgaben wie weniger Verbrauch und weniger CO2. Auch begrenze das hohe Gewicht die geforderten Reichweiten bei elektrischem Antrieb deutlich. Kurek, Geschäftsführer der internationalen MVI Group, einem renommierten Entwicklungs- und Beratungshaus für die weltweite Automobilindustrie, setzt stattdessen auf konsequenten Leichtbau. Nicht durch exotische und teure Werkstoffe, sondern durch gewichtsparende neue Konzepte. Laut Kurek sind "mindestens 30% weniger Fahrzeuggewicht ohne weiteres machbar". Und das mit konventionellen und bewährten Werkstoffen wie Stahl oder Aluminium, dazu wirtschaftlich zu produzieren, für den Kunden bezahlbar und ohne Abstriche bei Sicherheit und Komfort. "Es ist letztlich eine Frage der geometrischen Strukturen", sagt Kurek und fordert für künftige Fahrzeugkonzepte ein radikales Umdenken in den Entwicklungsabteilungen: Nicht selbsttragende Karosserien oder aufwendige und teure Space-Frame-Strukturen, wie sie heute im PKW-Bau üblich sind, führen zum Ziel, sondern eigenständige Rahmenstrukturen mit einem leichten Karosserieaufbau. Einen Ansatz, den auch der Automobilhersteller BMW mit seinem künftigen neuen Megacity Vehicle verfolgt. In seinem mit konkreten und begründeten Vorschlägen versehenen neuen Buch, das jetzt im Vogel-Verlag erscheint, plädiert Kurek für intelligente Rahmenkonzepte und eine gezielte Reduktion der heute vorherrschenden hohen Komplexität und hohen Kosten. Kennzeichen solcher Konzepte sind unter anderem groß dimensionierte Querschnitte hoher Steifigkeit und großer Energieaufnahmefähigkeit für hohe aktive und passive Sicherheit mit klar definierten Knoten- und Anlenkpunkten. Aufgrund einfacher Verbindungs- und Bearbeitungstechniken lassen sie sich kostengünstig produzieren und sind darüber hinaus plattformfähig für unterschiedliche Fahrzeug-Typen und Varianten. Grundlage für die Entwicklung derart neuer Karosseriestrukturen ist die "Kenntnis eindeutiger und transparenter Lastkollektive sowie konkreter Belastungspfade hin zu einem kraftflussoptimierten Gesamtsystem", erklärt Kurek. Versteifende Strukturen und Komponenten müssen zudem auf sich überlagernde Zug-, Druck,-, Biege- und Torsionsbelastungen hin untersucht und "systemisch optimiert werden". Buch zeigt konkrete Lösungsvorschläge Rund 600 Kilogramm ließen sich bei einem Pkw von 1.800 kg Gewicht durch optimierte neue Karosseriekonzepte einsparen. Das senke den Kraftstoffverbrauch je 100 km um beachtliche 2,5 bis 3 Liter und verringert die CO2-Emissionen um mindestens 50 Gramm. Da derart eigenständige neue Rahmenstrukturen in der Lage sind, alle wesentlichen Kräfte und Momente aufzunehmen, kann der eigentliche Karosserieaufbau grundsätzlich aus unterschiedlichsten Werkstoffen bestehen, wie Stahl, Aluminium, Magnesium, Polyurethan oder Faserverbundwerkstoffen. So ließe sich der Gewichtsvorteil leichter Werkstoffe ohne Risiko voll ausschöpfen, wodurch Gesamtgewicht und Schwerpunkt des Fahrzeugs weiter sinken und damit auch der Kraftstoffverbrauch und mit ihm der CO2-Ausstoß konventioneller Antriebe. Selbsttragende Karosserien mit nur begrenztem strategischen Erfolgspotenzial Im Gegensatz zur vieldiskutierten Elektromobilität muss nicht um akzeptable Reichweiten oder knappe Rohstoffe wie Lithium für Batterien gerungen, müssen nicht teure und gewichtige Akkumulatoren verbaut, Ladezyklen beschleunigt, oder Infrastrukturen neu geschaffen werden, so Kurek. "Die Zielvereinbarung nach weniger CO2-Emission und damit weniger Kraftstoffverbrauch - und alleine darum geht es - ließe sich durch konsequenten Leichtbau sofort und unmittelbar verwirklichen". Wesentlicher Vorteil: Die deutsche Automobilindustrie könnte ihr umfangreiches Erfahrungswissen voll und ganz als wichtigen Wettbewerbsvorteil ausspielen. Zugleich würde damit die Grundlage für leichte künftige Hybrid- und Elektrofahrzeuge geschaffen. Mit seiner Forderung nach einem "konzeptionellen Paradigmenwechsel im automobilen Leichtbau" und einem damit einhergehenden "radikalen Umdenken in den Entwicklungsabteilungen" polarisiert der Industriemanager Rainer Kurek auch in seinem neuesten Buch durch progressive Arbeitshypothesen. Das pikante daran: Kureks Aussagen in seinen bisherigen Büchern über Erfolgspotenziale und die künftige Entwicklung der Automobilbranche sind in den vergangenen Jahren allesamt eingetroffen. RAINER KUREK Über den Autor Rainer Kurek Über die MVI Group Ansprechpartner für die medien (Ende)
Aussender: MVI Group GmbH |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. November 2010 um 10:30 Uhr |
Aquado® Silent Technologien für PCs und server
Um die Lebensdauer ihrer computer erheblich zu erhöhen, setzt Aquado® konsequent auf Forschung und Entwicklung von neuesten Technologien.
Mit dem Einbau von angemessen dimensionierten Prozessorlüftern wird der Luftstrom aerodynamisch so zur Peripherie des Prozessorsockels geführt, dass die thermisch belasteten Bauteile ausreichend mit Kühlung versorgt werden.
Entsprechend wird die zu erwartende Lebensdauer eines Mainboards, aber auch die der Grafikkarten, Festplatten, RAM- Module, etc. erhöht.
Die Vorteile von Aquado-Systemen sind eindeutig:
Temperaturgeregelte, sorgfältig aufeinander abgestimmte Gehäuse-,Prozessor- und Festplattenlüfter, nivellieren die Temperaturunterschiede und sorgen für ein gesundes Klima im Computergehäuse. Die jederzeit präsente Drehzahlanpassung dieser Lüfter reguliert generell auftretende Innentemperaturschwankungen. Warmluft wird aus dem Computergehäuse abgezogen,kühlende Luft strömt ein und sorgt für einen „Kamineffekt“. >> Fast unglaublich - überwiegend gummigelagerte, leistungsstarke Lüfter reduzieren den Geräuschpegel des Gesamtsystems selbst bei voller Drehzahl unter 24 dB(A)! << mehr unter: http://aquado.huge-soft.eu
Essen (pts019/30.01.2012/11:30) - Adveniat wird sich künftig "noch stärker für mehr Bildung gerade in den unteren sozialen Schichten" in Lateinamerika einsetzen. Das hat der Vorsitzende der Bischöflichen Aktion Adveniat, Franz-Josef Overbeck, im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 30. Januar in Essen betont. Denn "Bildung ist der Schlüssel gegen die Armut", sagte Overbeck. Trotz des zu beobachtenden Wirtschaftswachstums in vielen Ländern Lateinamerikas habe sich im Zeichen der Globalisierung die Armut auf diesem Kontinent sogar noch verschärft. Adveniat wird daher nach Aussage von Bischof Overbeck "die in Lateinamerika praktizierte ganzheitliche Pastoral weiter fördern".
Weiterlesen...Madrid/Wien (pts010/29.03.2012/11:35) - Kapsch CarrierCom hat die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Region Galizien im Nordwesten Spaniens erfolgreich mit der neuesten Zugsicherheits- und Funktechnologie ausgerüstet. Kapsch konnte die Realisierung dieses anspruchsvollen Projekts noch vor dem Ablauf eines Jahres nach der Auftragsvergabe abschließen.
Weiterlesen...Berg im Drautal (pts006/09.03.2012/09:15) - Liebhaber legendärer Sportwägen aus sieben Jahrzehnten kommen heuer wieder nach Kärnten, um ihre schönsten Automobile vorzuführen. Schon zum 15. Mal jährt sich das Mercedes Cabrio Treffen im Oberdrautal. Veranstalter Adolf Seywald vom Ferienhotel Glocknerhof bietet traumhafte Ausfahrten über die schönsten Bergpässe Kärntens und einen Abstecher nach Italien und Slowenien. Der schon traditionelle Treff findet vom 10. bis 13. Mai statt und bietet interessierten Mercedes SL-Fahrern eine ideale Kommunikations- und Präsentationsplattform. Erwartet werden Gäste aus mehreren Nationen. Info: (+43) 4712-721-0, http://www.glocknerhof.at
Weiterlesen...Berlin (pts008/27.01.2012/10:35) - Die strategische Fokussierung auf die Kompetenzen Mobile Technology und Media forciert die YOC-Gruppe auch im Geschäftsjahr 2012 konsequent weiter. Ab sofort werden die Produkte und Technologien aus dem Bereich Mobile Technology unter der Marke "Sevenval" zusammengeführt. Das Media Segment wird wie bisher unter der Kernmarke YOC Media betrieben.
Weiterlesen...| silent Aquado computer | | Planerhilfe | | umzugwien.org umzug wien | | toner und Tinte |
| Büromaterial | |