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High-Tech Heidelbeeranalyse für Japan Pdf Button PrintButton EmailButton
Geschrieben von: Mag. Manfred Pail   
Dienstag, den 01. September 2009 um 08:00 Uhr

Graz (pts/01.09.2009/08:00) - Ein hoch innovatives Technologieunternehmen aus Graz gibt japanischen Früchte-Verarbeitern die Möglichkeit jede einzelne Heidelbeere berührungslos auf Schädlinge, Fremd- und Störstoffe zu analysieren. Im Sommer 2009 erhielt die Firma EVK DI Kerschhaggl GmbH http://evk.biz/home.php von einem großen Früchte-Verarbeiter in Japan, einen Auftrag für die Entwicklung, Konstruktion und Implementierung eines Chemical Imaging Systems HELIOS http://evk.biz/anwendungen/detail.php?ID=191&language=de (pdf-File zum gratis Download) zur 100% Qualitätskontrolle und Sortierung von Heidelbeeren. DI Kerschhaggl, Geschäftsführer von EVK: "Wir freuen uns auf den Besuch der japanischen Delegation im Oktober zur Vorführung des Prototyps."

Ein optischer Sensor, der das spektrale Verhalten im NIR(Nah Infrarot)-Bereich (bis 1,7 Mikrometer Wellenlänge) auswertet, kann mit höchster Treffsicherheit zwischen Heidelbeeren und (organischen) Störstoffen wie Blättern, Stengeln, Würmern, Insekten etc. unterscheiden. Bei geeigneter Auslegung des Gesamtsystems unter Einbeziehung des Hintergrundes können auch weitere (anorganische) Störstoffe wie Steine etc. detektiert werden. Darüber hinaus ist ein derartiger optischer Sensor in der Lage, Inhaltsstoffe wie z.B. Zucker, Wassergehalt, oder Feststoffanteile zu analysieren und zu quantifizieren. Das Chemical Imaging System HELIOS NIR (near infrared) von EVK DI Kerschhaggl GmbH http://www.evk.biz/produkte/?ID=17 ist für diese Aufgabenstellung bestens geeignet. Mit HELIOS NIR können Spektren in höchster Qualität und mit bester Ortsauflösung erfaßt und online ausgewertet werden. Das System HELIOS Complete NIR liefert online alle notwendigen Informationen bis hin zur Generierung der Steuersignale für die Ausschleusung (Ansteuerung von bis zu 512 Druckluftventilen) der unerwünschten Teile.

Technologie:
Die Chemical Imaging Systeme HELIOS der Firma EVK basieren auf Sensortechnologien die ursprünglich für die Rüstungsindustrie und die Raumfahrt entwickelt wurden. Speziell zwei Materialien, InGaAs (Indium-Gallium-Arsenid) und MCT (Mercury-Cadmium-Tellurid) haben Einzug in die industrielle Bildverarbeitung gefunden. Grundlage für diese Analysemethode ist die Interaktion von elektromagnetischen Wellen mit Materie. Unterschiedliche Moleküle werden hierbei durch unterschiedliche elektromagnetische Wellenlängen zum Schwingen angeregt und absorbieren die dort eingestrahlte Energie. Aufgrund der reflektierten Reststrahlung können nun Rückschlüsse auf die molekulare Zusammensetzung des betrachteten Objektes gezogen werden. Daraus folgt, dass neben Farbe, Form, Größe und Struktur eines Materials, auch dessen chemische Eigenschaften erhoben werden. Über chemometrische Algorithmen können Lebensmittel so z.B. hinsichtlich ihres Zuckergehaltes, Reifegrades, Fettgehaltes oder Proteingehaltes klassifiziert werden. Mit diesem Verfahren wäre es auch denkbar zwischen Analogkäse und echtem Käse unterscheiden zu können.

Die Firma:
Die in Raaba ansässige EVK DI Kerschhaggl GmbH forscht und entwickelt seit nahezu 20 Jahren auf dem Gebiet von optisch und induktiv arbeitenden Sensorsystemen.

Mittlerweile beschäftigt EVK mehr als Mitarbeiter, deren Know-how maßgeblich am stetig wachsenden Erfolg des Unternehmens beteiligt ist.

Die engen Kontakte zur TU Graz, UNI Graz und zu den Fachhochschulen, die gut ausgestattete Forschungs- und Entwicklungsabteilung, sowie eine eigene Prototypen- und Kleinserienfertigung und vor allem die Flexibilität, auch in kürzester Zeit komplexe Projekte anzugehen und bei höchster Qualität zu realisieren, waren und sind Garant für den stetigen Erfolg.

Die größte Erfahrung hat EVK in der Recyclingwirtschaft, wo optische und induktive Sensorsystem zur berührungslosen Identifikation, Klassifizierung und Sortierung von Schüttgut (z.B. Kunststoffe, Elektroschrott, Glas, Metalle, ...) sehr erfolgreich eingesetzt werden. Im Laufe der Zeit, speziell mit der Entwicklung von industrietauglichen spektroskopischen Sensorsystemen, zeigte sich, dass auch zahlreiche weitere Industrien einen Bedarf an dieser Technologie haben. EVK bietet diverse optische Sensorsysteme beginnend vom ultravioletten (UV) über den Bereich des sichtbaren Lichtes (VIS) und das nahe Infrarot (NIR) bis hin zum kurzwelligen Infrarot (SWIR) sowie induktive Sensorsysteme (Metallsensoren), die im Bereich der Mittel- und Langwellen arbeiten, an. Daraus entwickelten sich die drei Produktgruppen von EVK:

* Chemical Imaging (Produktreihe "HELIOS"),
* Conductivity Imaging (Produktreihe "ARGOS") und
* Colour Imaging (Produktreihe "EOS")

Heute ist EVK ein kompetenter und anerkannter Lieferant von optischen und induktiven Sensorsystemen für die Bereiche Glas-, Kunststoff-, Papier-, Elektroschrott- und Metallrecycling, ebenso wie für die Qualitätsprüfung und Sortierung von Schüttgütern aller Art beginnend von Wertmarken bis hin zu Anwendungen in der Lebensmittelindustrie oder Bergbauindustrie (z.B. Mineraliensortierung).

EVK ist immer dann ein Erfolg versprechender Ansprechpartner, wenn eine Problemstellung mit am Markt erhältlichen Komponenten und Produkten nicht oder nur unbefriedigend zu lösen ist, oder - bei Serienanwendungen - einfach zu teuer kommt. Solche Herausforderungen werden vom Entwicklungsteam bei EVK gerne angenommen. Dem Firmenleitspruch "Innovationen auf Bestellung" folgend ist man nicht nur auf beinahe jedes technisch Problem gefaßt, sondern man freut sich sogar darauf. (Ende)

Aussender: pts - Workshop (A)
Ansprechpartner: Mag. Manfred Pail
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Tel.: +43 316 461664 55

[ Quelle: http://pressetext.com/news/090901006/ ]
[ Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=090901006 ]

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. September 2009 um 08:00 Uhr
 

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