| Community Management ist Chefsache |
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| Geschrieben von: Walter Krejcar |
| Donnerstag, den 29. September 2011 um 16:30 Uhr |
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Soziale Netzwerke sind auch Business-Netzwerke - sie sind aus dem Unternehmensalltag nicht mehr wegzudenken. Sie durchdringen alle Unternehmensbereiche und werden damit ein selbstverständlicher Bestandteil jeder Organisation. Die Zukunft gehört Unternehmen, die das Thema und die Aufgabenstellung "Community Management" beherrschen, resümiert Konferenzorganisator Wilfried Seywald, mit allem Für und Wider. Kernaufgabe der Unternehmenskommunikation 2.0 ist es, Mittler und Schnittstelle zu sein zwischen völlig unterschiedlichen Ziel- und Dialog-Gruppen - nach innen wie nach außen. Daher kann und darf Community Management auch nicht outgesourct werden. "Man lässt ja auch sensible Kundendaten oder geschäftskritisches Wissen und Know-how nicht von externen Dienstleistern warten. Wer diese Aufgabe richtig macht, kann enorme Geschäftspotenziale heben", ist Seywald überzeugt. Unterscheidung on- und offline überholt Die Convention in Zürich behandelte Unternehmenskommunikation und Markenführung 2.0 bis zu Community Management, die Herausforderungen und Grenzen der Echtzeit-Kommunikation. Digital Native Johannes Kleske prophezeit, dass Begriffe wie Social Media oder Digital bald aus dem Wortschatz verschwinden werden, weil sie alltäglich sind und junge Menschen nicht mehr zwischen on- und offline, zwischen analog und digital unterscheiden. Social Media gehört so zum Kommunikationsmix der Zukunft. Auf PR-Verantwortlichen und Community Managern lastet große Verantwortung, da sich Unternehmen über soziale Netzwerke öffnen und damit nach außen transparent und leichter angreifbar werden. Public Relations und Customer Care - unter diesen Bedingungen - erhalten ganz neue Dimensionen, meint Kleske. Community Manager sollten daher am besten im Unternehmen sitzen, sehr gut vernetzt sein und problemlösungs-orientiert sein. Diese Aufgaben outzusourcen sei kritisch. Für Monica Glisenti von Migros ist die Zeit gekommen, sich als Unternehmen den Konsumenten zu öffnen und diese an Geschäftsprozessen wie Produktentwicklung, -optimierung und Problemlösungen teilhaben zu lassen. Crowdsourcing und Co-Creation sind Schlagworte der letzten Jahre. Auch Migros betreibt dies seit kurzem erfolgreich, und hat Marken wie "Von Kunden gewünscht" oder "Von Kunden kreiert" entwickelt und so den Umsatz hochgekurbelt. Der Verpackungsspezialist Krones AG setzt als B2B-Unternehmen seit jeher auf qualitativ hochwertige Image-Videos und Kunden- und Mitarbeiter-Magazine. Somit war die Integration von Social Media im Kommunikationsmix eine natürliche Erweiterung, sagt deren PR-Chef Charles Schmidt. In den neuen Kanälen finden qualitative Videos, Fotos und Geschichten rasch Eingang und gutes Echo. Der wesentliche Unterschied bei Social Media ist die neue Art und Weise des "Geschichtenerzählens". Kunden generieren, die neue Kunden generieren Bisher hatte Kommunikation primär die Aufgabe, Kunden zu generieren. In Zukunft wird Kommunikation dem Unternehmen dabei helfen, Kunden zu generieren, die wiederum neue Kunden generieren (durch Weiterempfehlung). Dies ist jedoch mit immensem Mehraufwand an Ressourcen, Zeit und Geld verbunden. Mike Schwede von Goldbach Interaktiv brachte es auf den Punkt: "Die Macht liegt heute beim Kunden. Wer seine Kunden kennt, hat Einfluss. Daher muss ich als Marke meine User besser kennenlernen". Das geht am besten über Monitoring, aber Monitoring nicht nur der eigenen Marke und Produkte, sondern auch Monitoring der Probleme oder Fragen zu konkreten Themen. Wo kann ich mit meinen Produkten helfen. Ohne Strategie und Zieldefinition gelingt die Social Conversion nicht." Angst vor Kontrollverlust haben Experten nicht. Swisscom-Community Profi Patrick Moeschler geht so etwa davon aus, dass die Kontrolle schon bisher bei den Kunden lag. An der "Social Media Marke" von Swisscom arbeiten aktuell gleich mehrere Abteilungen zusammen, die Stabstelle "Social Media Governance" dient als Koordinierungspunkt und betreut alle beteiligten Abteilungen. Der Rechtsanwalt Robert Briner ging in seinem Referat der Frage nach, "was Facebook über mich weiß" und informierte über Graubereiche vor und hinter dem Bildschirm. Er hat keine Befürchtungen vor einem allzu sehr verwässerten Datenschutz, wies aber darauf hin, dass jeder einzelne selbst dafür verantwortlich ist, was er von sich preisgibt. Das Unwissen mancher (junger) User hat Briner mit einem Spiel "1- 2- 3" veranschaulicht. Einblicke in die Praxis Zwei der drei Social Media Award Preisträger, DeinDeal.ch und J.S. Bachstiftung, gaben Einblick in ihr Erfolgsrezept für Social Media Kommunikation. Bei der Bachstiftung geht es vor allem darum, eine sehr fachkundige Community zu betreuen, bei DeinDeal.ch läuft die ganze Kommunikation über zwei Personen, die sich auch mit ihren Namen und Profilen den Usern zeigen, so als wären sie ihre eigenen "Freunde". Raiffeisen Schweiz, mit 1,7 Mio. Genossenschaftern und 3,4 Mio. Kunden eines der großen Unternehmen des Landes, testet seit April Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, XING und Youtube und wird nach einer Pilotphase entscheiden, wie diese in die Gesamtkommunikation integriert werden. Das Projekt ist derzeit mit einem Halbtagsjob dotiert, soll aber zügig ausgebaut werden, da die Mitgliederbetreuung und die Neukundengewinnung in neue Plattformen erweitert wird. Wichtige Anregungen für die Mitarbeiterrekrutierung von Unternehmen lieferte der Vortrag von Michel Ganouchi, Geschäftsführer bei Monster Schweiz. Er meint, dass Unternehmen große Chancen im Social Web für die Mitarbeiteransprache und Rekrutierung ungenutzt lassen. Bereits jedes fünfte Unternehmen nutzt regelmässig Facebook, um für das eigene Arbeitgeber-Image zu werben. 6,6% der Unternehmen schalten laufend Stellenanzeigen auf Xing. Die aktive Nutzung von Business Netzwerke sei aber noch sehr verhalten. Christian Hoffmann von der Universität St. Gallen ging zum Abschluss der Convention auf die drei Zielgrößen von Social Media Management ein: Reputation, Vertrauen und Sozialkapital. Unterschiedliche Communitys sind durch netzwerkschwache Beziehungen verbunden, die jedoch einen schnellen Informationsfluss ermöglichen. Die Kommunikation findet dabei gestaffelt statt: Beobachten, teilnehmen, differenzieren und einbinden. Das bringt neue Herausforderungen für Unternehmen - intern wie extern. Die neuen Kanäle erweitern die Reichweite der bisherigen Netzwerke untereinander und bringen neue Möglichkeiten der Vernetzung hervor. Ein Trost: Wer sich intensiv und lange genug mit Social Media beschäftigt, verliert die Angst und Unsicherheit. Und: Je intensiver die Nutzung von Social Media im Job, desto grösser die Befriedigung von Kommunikationsprofis, so der St. Gallener Uniprofessor Christian Hoffmann. Weitere Fotos von der Convention sind auf http://www.fotodienst.cc abrufbar Teil 1: Vormittags-Session Teil 2. Nachmittags-Session Ein Video-Beitrag zur Social Media Convention wird für Freitag, 30. September, auf http://pressetext.tv verfügbar gemacht. (Ende) Aussender: pressetext corporate news
[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20110929037 ]
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. September 2011 um 16:30 Uhr |
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Ottenbach-Zürich, Wien, München (pts008/10.02.2012/09:05) - Entscheider konsultieren bei vergleichbaren Angeboten immer öfter die Profile anbietender Marken und Firmen in Facebook und Google+. Zielpersonen informieren sich vor der Einholung von Angeboten vermehrt auf den Social Media Plattformen selbst (da findet man wichtige Informationen rasch, zielgenauer und vertieft). Die Social Media-Manager der Effiprom.com raten vor wichtigen Angeboten dazu, das eigene Profil mit jenem der Mitanbieter zu vergleichen. Bereits mit wenigen kompetenten Einträgen und Links kann Schaden abgewendet werden. Besser ist es jedoch, die Chancen zu nutzen und (in Zusammenarbeit mit einer wirklich kompetenten Social Media Agentur) einen uneinholbaren Vorsprung zu erreichen.
Weiterlesen...Fulda (pts022/29.02.2012/13:00) - Am 29. März bietet der SAP- und Open Source-Spezialist it-novum ein Fachseminar zu SugarCRM und SAP ERP an. Das Seminar zeigt, wie durch die Integration der beiden Systeme Kundeninformationen systemübergreifend verfügbar gemacht werden können. Die Anbindung des Kundenmanagementsystems SugarCRM an SAP ERP ermöglicht Vertrieb und Marketing, Kunden gezielter anzusprechen und Vertriebsmaßnahmen gezielter auszurichten. Das steigert das Umsatzpotenzial, vereinfacht tägliche Arbeitsabläufe und reduziert Kosten und Fehlerquellen.
Weiterlesen...Wuppertal (pts010/24.05.2012/09:30) - Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind schon eine feine Sache: Sie sparen im Winter viel Heizenergie, hindern im Sommer die Hitze am Überwärmen der Wohnräume, halten Störgeräusche fern und machen außerdem an der Fassade Eindruck. Dem umhüllenden Putzsystem kommt dabei aber nicht nur eine gestalterische Funktion zu: Mindestens ebenso wichtig ist aus bauphysikalischer Sicht der Schutz der Außenwandkonstruktion vor Schlagregen und Staunässe. Das heißt: Gute Wärmedämmverbundsysteme müssen Feuchtigkeit davon abhalten können, ins Bauteil einzudringen und dort Schäden anzurichten. Der Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) http://www.holzfaser.org empfiehlt daher diffusionsoffene Konstruktionen.
Weiterlesen...Berlin (pts008/20.02.2012/10:35) - Das Streckennetz für den seit Anfang Januar erlaubten Riesen-Lkw-Test kreuzt zahlreiche Bahnübergänge, obwohl das Bundesverkehrsministerium ein Zusammentreffen von Bahn und Gigaliner zuvor kategorisch ausgeschlossenen hatte. Bei einer stichprobenartigen Auswertung des sogenannten Positivnetzes mit allen genehmigten Riesen-Lkw-Routen stieß die Allianz pro Schiene auf mehr als 20 Bahnübergänge, die es nach wiederholten Versicherungen aus dem Bundesverkehrsministerium gar nicht geben dürfte. Nach dieser Arbeitsübersicht kreuzen die Gigaliner-Routen insgesamt 25 Bahnübergänge, zehn davon in Schleswig-Holstein, fünf in Niedersachsen, sechs in Bayern und vier in Hessen. In einer Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums heißt es dagegen: "Die Streckenführung über höhengleiche Bahnübergänge schließen wir aus."
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