| Fokus-Studie "Werkstatt der Zukunft" |
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| Geschrieben von: Kai A. Hartung |
| Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 07:45 Uhr |
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St. Gallen (pts/13.10.2009/07:45) - Trotz verlängerter Serviceintervalle und der immer besseren Qualität der Autos - irgendwann muss jeder Autofahrer die Fahrt in die Werkstatt antreten und hat mittlerweile die Qual der Wahl. Neben den Vertragswerkstätten der Hersteller gibt es eine grosse Anzahl Systemgestützter und Freier Werkstätten. Was sind die aus Kundensicht relevanten Kriterien zur Wahl der "richtigen" Werkstatt und was erwarten sie von den einzelnen Werkstattformaten? Wie schätzen Servicebetriebe sich selbst und ihre Wettbewerbsposition ein und welche Erwartungen haben sie an die Hersteller/Importeure bzw. die Systemanbieter? Diesen Fragen geht die aktuelle Studie erstmalig entlang der gesamten Wertschöpfungskette nach. Die Studie basiert auf einer Befragung von Werkstattkunden und Werkstätten (OEM und IAM) in Deutschland. FOKUS auf Werkstattkunden - Schlüsselergebnisse Bei der Wahl der Werkstatt bevorzugen die meisten Autofahrer nach wie vor Vertragswerkstätten; besonders bei Reparaturen, die ein hohes markenspezifisches Know-how voraussetzten (Motor, Getriebe, Elektronik) oder mit Garantieleistungen verbunden sind (Inspektion). Das grösste Bedrohungspotential durch IAM-Werkstätten (Filialsysteme, Franchisebetriebe, Freie) liegt primär bei Standardleistungen wie Bremsen- und Reifenservice, Lack- und Karosseriearbeiten, die weniger komplex sind und somit preislich attraktiver gestaltet werden können. Preisvorteile zu sichern ist generell ein Thema, so nimmt über der Hälfte der Befragten zu deren Erzielung einen Anfahrtsweg von bis zu 20 km in Kauf. Ansätze zur Kundenloyalisierung und -gewinnung sind abseits der Preisgestaltung somit eine zentrale Herausforderung. Kunden erwarten einen hohen Erfüllungsgrad im Leistungsportfolio. Von Vertragswerkstätten werden primär hohe Markenkompetenz, telefonische Erreichbarkeit und schnelle, transparente Reparaturabwicklung erwartet. Von Filialsystemen und Franchisebetrieben erwarten deren Kunden primär Erklärung der Arbeiten, Kostenvoranschläge und Erreichbarkeit. Bei freien Werkstätten zählen aus Kundensicht eine hohe Transparenz der erbrachten Leistungen, eine gute Erreichbarkeit und eine kurze Reparaturdauer. Wirkliches Differenzierungspotential bieten aber vor allem kostenfreie Zusatzleistungen wie z.B. Ersatzfahrzeug, Fahrzeugreinigung, 24h Hotline, Hol-/Bringdienst, wobei diese mehr von OEM- denn von IAM-Partnern erwartet werden. Bei allen Werkstattformaten besteht mit Nuancierungen der Bedarf nach verlängerten Öffnungszeiten und einer professionellen und kundenfokussierten Beratung. Dem Serviceberater kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu, der er - das zeigen andere Untersuchungen - oft nur bedingt nachkommt. Fahrzeug-Zubehör kaufen die Kunden meist dort wo sie ihr Fahrzeug warten und reparieren lassen. Nach dem Werkstattbesuch erwarten die Kunden von allen Werkstatttypen primär eine Erinnerung an den fälligen Service. FOKUS auf Werkstattbetriebe (Eigenbild) - Schlüsselergebnisse Von den "vier Spielern" im After Market stehen die OEM-Werkstätten aus eigener Sicht vor grösseren Herausforderungen als die IAM-Werkstätten, insbesondere die "Kundenabwanderung" nach 3 bis 4 Jahren macht Ihnen zu schaffen. Diesem Trend versuchen die OEMs mit spezifischen Serviceleistungen wie z.B. Garantiepaketen, Kundenkarten, Finanzierungen zu begegnen, bei denen sie ihre Vorteile durch günstige Konditionen ausspielen können. Einen interessanten Ansatzpunkt bietet auch die systematische Bearbeitung des Thekengeschäftes, zumal 78% der Franchisebetriebe und 67% der freien Werkstätten nach wie vor über diesen Kanal ihre Markenteile einkaufen. Franchisekonzepte setzen neben dem Preis auch auf Garantien und Finanzierungen, Freie Werkstätten sehen im Umrüstungsgeschäft die grössten Potentiale. Die von den Kunden erwarteten Basisdienstleistungen (Hol-/Bringdienst, Ersatzfahrzeug, "Reifenhotel" etc.) bieten 90% aller Befragten bereits an. Hier besteht Handlungsbedarf im aktiven Verkauf der Leistungen. Aus dem ebenfalls in der Studie abgefragten "online-special" geht hervor, dass alle Wertstattformate das Internet z.B. für Onlineangebote bereits nutzen, einen deutlichen Ausbau der Angebote planen (vor allen die Vertragswerkstätten) und eine weitere Verbesserung der Möglichkeiten z.B. in Form eines Werkstatt-Wissensportals erwarten. Online-Servicebörsen lehnt die Mehrheit der Befragten ab, primär aus Angst vor Preistransparenz und "Anheizung" des Preiskampfes. FOKUS auf Werkstattbetriebe (Erwartungen) - Schlüsselergebnisse Vertragswerkstätten erwarten von den Herstellern und Importeuren mehr Marketingaktionen für ältere Fahrzeuge, bessere Margen im Teile- und Zubehörgeschäft und mehr Unterstützung bei der Umrüstung von Fahrzeugen auf alternative Kraftstoffe. Werkstätten, welche sich einem System (1a, AutoCrew, etc.) angeschlossen haben erwarten von den Systemzentralen primär bessere Marketingaktionen (für alle Segmente) sowie ebenfalls höhere Margen für Teile und Zubehör. Generell sind diese Franchisewerkstätten mit der Unterstützung zufriedener als die Vertragswerkstätten. Nachdem bereits ein Viertel der befragten Vertragswerkstätten die Bereitschaft zum (additiven) Anschluss an ein Franchisekonzept geäussert haben tun die Hersteller gut daran, "ihren" Werkstätten neue Ansatzpunkte zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit anzubieten. Zentrale Handlungsfelder Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich primär 5 Handlungsfelder ableiten: Über FOKUS Die FOKUS Management Consulting AG St. Gallen, ist eine auf Automotive und Financial Services spezialisierte international tätige Beratungsgesellschaft. Der Bereich Automotive konzentriert sich auf die Entwicklung und Umsetzung von Initiativen in der vertrieblichen Wertschöpfungskette für Hersteller, Wholesaler/ Importgesellschaften, Händlergruppen und Dienstleister und Zulieferer. Bestellung der vollständigen Studie Die vollständige Studie können Sie bestellen unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter http://www.fokus.ch/fpresse . Ansprechpartner: Kai A. Hartung
Aussender: FOKUS Management Consulting AG |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 07:45 Uhr |
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Leoben (pts018/02.04.2012/12:00) - Ab April können Sie uns auch auf Twitter folgen (@ATS_IR). Wir werden über Neuigkeiten in der AT&S Gruppe, über die Entwicklungen auf den Finanzmärkten, über unsere Roadshow-Erfahrungen und einiges mehr berichten.
Weiterlesen...Wels (pts005/20.03.2012/09:00) - Die im Ostallgäu ansässige varista® GmbH produziert auf die Kundensituation abgestimmte innovative Montagsysteme mit herausragender Qualität in Statik, Flexibilität und Handhabbarkeit. Das Montagesystem varista® besitzt das TÜV-Zertifikat für Qualität und Sicherheit. So wurde das varista® Montagesystem 2010 mit dem Innovationsgutschein Bayern ausgezeichnet. Die varista® GmbH arbeitet systematisch und kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer Produkte. Mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der solaren Energien liefert die varista® GmbH ihren Kunden und Partnern aus dem Handel und dem Handwerk nicht nur qualitativ hochwertige und innovative Produkte, sondern stellt ihren umfangreichen Erfahrungsschatz zur Verfügung.
Weiterlesen...St. Gallen (pts025/26.01.2012/16:30) - Der Countdown läuft: In weniger als drei Wochen trifft sich beim 16. SpoBIS wieder das "Who's Who" der Sportbusiness-Branche. Europas größter Sportbusiness-Kongress findet am 13. und 14. Februar im CCD Congress Center Düsseldorf statt.
Weiterlesen...Hamburg (pts020/26.04.2012/13:30) - Am Dienstag, dem 17. April, wurden die Rechte für die Übertragung der Fußball Bundesliga für den Zeitraum von 2013 bis 2017 neu vergeben und Reinhard Rauball kommentierte: "Die heutige Entscheidung ist ein Quantensprung für die Bundesliga. Das ist ein guter Tag für den deutschen Fußball". 75 Prozent aller Deutschen finden es (sehr) gut, dass die Bundesliga auch ab 2013 weiterhin im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen ist - dies ergibt eine Studie der Sponsoring- und Eventforschung des internationalen Marktforschungsinstitutes Ipsos in ihrem monatlichen MediaCT-Tracker.
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