| Citi-Investmentbarometer: Klima deutlich eingetrübt |
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| Geschrieben von: Annette Baum |
| Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 10:35 Uhr |
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Frankfurt am Main (pts006/26.10.2011/10:35) - * Investitionsklima fällt auf neues Allzeittief Das allgemeine Investmentklima hat sich unter allen Befragten des Citi-Investmentbarometers deutlich eingetrübt. Beim dritten Barometer der Citigroup Global Markets Deutschland AG (Citi Deutschland) in Zusammenarbeit mit TNS sind sich die Befragten insbesondere bei europäischen Aktien uneins. 25 Prozent aller Privatanleger erwarten in den kommenden drei Monaten sinkende Aktienkurse, dies sind 10 Prozentpunkte mehr als noch drei Monate zuvor. Gleichzeitig gibt es in dieser Gruppe aber auch eine Steigerung von 4,9 Prozentpunkten auf 34,3 Prozent bei denjenigen, die kurzfristig eine steigende Notierung erwarten. Ähnlich gespalten sind auch die professionellen Marktteilnehmer. Hier erwarten 27,3 Prozent sinkende Kurse, im Vorquartal sahen das lediglich 11,1 Prozent so. Kurzfristig steigende Notierungen erwarten 36,4 Prozent der professionellen Marktteilnehmer, dies entspricht einer Steigerung von 3,9 Prozentpunkten. Auffallend ist auch die Einstellung zum 3-Monats Euribor. Während alle Befragten lange mit einem steigenden Zinsniveau rechneten, gehen im dritten Quartal immer mehr Befragte von einem sinkenden Zinsniveau aus. Beim Gold ist der Kursoptimismus ebenfalls von einer pessimistischeren Stimmung abgelöst worden. Jeder vierte Privatanleger und sogar jeder dritte professionelle Marktteilnehmer rechnet in den kommenden drei Monaten mit sinkenden Notierungen des Edelmetalls. Dirk Heß, Leiter des öffentlichen Vertriebs bei Citi, sagt: "Wir hatten einen Rückgang beim Investmentklima erwartet, aber das die Stimmung so umschlägt, davon waren auch wir überrascht. Die Einstellung zu Aktien ist mittelfristig in diesem Kontext noch am stabilsten geblieben - ganz im Gegenteil beispielsweise zur Einstellung gegenüber Gold." Die Ergebnisse (Auswahl): Allgemeines Investitionsklima bricht ein Während im zweiten Quartal 2011 die allgemeine Stimmung der Privatanleger auf einer Skala von -100 bis +100 mit +43 auf dem Investmentbarometer angegeben war, halbierte sich diese im dritten Quartal auf +21. Noch deutlicher ist das Bild bei den professionellen Marktteilnehmern. Hier wird die Stimmung für das dritte Quartal auf +14 angegeben. Im zweiten Quartal lag dieser Wert noch bei +42. Befragte sind bei europäischen Aktien gespalten Nach der Kursentwicklung bei Aktien in Europa auf die kommenden drei Monate befragt, glauben 34,3 Prozent der Privatanleger an steigende Kurse - ein leichtes Plus zu 29,4 Prozent im zweiten Quartal. Auch 36,4 Prozent der professionellen Marktteilnehmer (in Q2 32,5 Prozent) glauben in den kommenden drei Monaten an steigende Aktienkurse. Einen stärkeren Zulauf haben aber auch hier die Pessimisten. Jeder vierte Privatanleger glaubt in den kommenden drei Monaten an sinkende Aktienkurse (in Q2 15,4 Prozent). Mit 27,3 Prozent sehen dass die professionellen Marktteilnehmer ebenfalls so (in Q2 11,1 Prozent). Auf 12 Monate glauben noch 61,9 Prozent der Privatanleger an steigende Kurse (in Q2 70 Prozent). Bei professionellen Marktteilnehmern ergibt sich ein gegenteiliges Bild. Hier glauben 66,2 Prozent an steigende Kurse - im zweiten Quartal waren das nur 60,6 Prozent. Erwartungen beim Zinsniveau drehen sich um Zu einer ganz neuen Einschätzung kommen alle Befragten bei der Einschätzung des 3-Monats-Euribor. Während auf die nächsten drei bzw. 12 Monate nur ein geringer einstelliger Prozentsatz der in Q2 Befragten an sinkende Zinssätze glaubte, schoss der Wert bei professionellen Marktteilnehmer für die kommenden drei Monate auf 23,7 Prozent (in Q2 1,6 Prozent). Auch unter Privatanleger glauben 11,5 Prozent an sinkende Zinssätze (in Q2 2,5 Prozent). Deutliche Abkühlung beim Goldpreis erwartet Auf 12 Monate glauben Privatanleger zu 28,8 Prozent an einen sinkenden Goldpreis (in Q2 14,3 Prozent). Auch 39,5 Prozent aller professionellen Marktteilnehmer glaubt auf 12 Monate mittlerweile an einen sinkenden Goldpreis - im zweiten Quartal waren das lediglich 17,5 Prozent. Auch auf die kommenden drei Monate glaubt jeder vierte Privatanleger an sinkende Goldpreise. Damit hat sich auch hier die Zahl der Goldpessimisten mehr als verdoppelt, denn im zweiten Quartal glaubten lediglich 12,4 Prozent an einen sinkenden Preis. Unter den professionellen Marktteilnehmern hat sich die Zahl der Pessimisten von 10,4 Prozent in Q2 auf 31,6 Prozent in Q3 sogar verdreifacht. Aktuelle Frage zum Euro - Euro bleibt aber es kommt zu Schuldenschnitten Alle Befragten sind sich darüber einig, dass der Euro bleibt. So stimmten bei der Frage, ob der Euro noch zu retten sein, 79 Prozent der Privatanleger mit "Ja". Bei den professionellen Marktteilnehmern waren das sogar 95 Prozent. Ebenso einig sind sich jedoch auch alle Befragten, dass es in Europa zu Schuldenschnitten kommen wird. Einheitlich sagten 87% der Befragten, dass Schuldenschnitte im Euroraum unvermeidlich seien. Über das "Citi - Investmentbarometer" (Ende) Aussender: Citigroup Global Markets Deutschland AG
[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20111026006 ]
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 10:35 Uhr |
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