| ConMoto Studie belegt: 70 Milliarden Euro Verschwendung durch Instandhaltung |
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| Geschrieben von: Melanie Sauer |
| Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 13:15 Uhr |
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München (pts016/30.06.2011/13:15) - Unternehmen verschwenden Milliarden durch ineffizientes Instandhaltungsmanagement. Hochgerechnet auf die direkten Instandhaltungskosten in europäischen Produktionsstätten von über 450 Milliarden Euro ergibt sich ein Einsparungspotential von rund 70 Milliarden Euro per anno. Allein in Deutschland werden jedes Jahr 14 Milliarden zu viel für Instandhaltungsleistungen ausgegeben. Dies belegt die aktuelle ConMoto-Studie "Wertorientierte Instandhaltung - die strategische Dimension des Schraubenschlüssels". http://www.conmoto.de/studien Betrachtet man von allen Anlagegütern in Europa nur das in Produktionsanlagen und Maschinen gebundene Betriebsvermögen, so ergibt sich für 2008 ein Wert von rund 9,7 Billionen Euro. Allein in Deutschland betrug der Anlagenwiederbeschaffungswert ca. 1,9 Billionen Euro. Rechnet man mit einer branchenübergreifenden Instandhaltungskostenrate von 4,8 %, so summieren sich in den europäischen Produktionsstätten die direkten Instandhaltungskosten jährlich auf über 450 Milliarden Euro. Davon sind rund zwei Drittel, also ca. 300 Milliarden Euro, durch gezielte Verbesserungsmaßnahmen beinflussbar. Die Studie bestätigt eindrucksvoll, dass schnelle und nachhaltige Erfolge realisierbar sind. Eine der zentralen Wirtschaftlichkeitskennzahlen, die Instandhaltungskostenrate, wurde im Durchschnitt aller Umsetzungsprojekte um 23 % gesenkt. Hochgerechnet auf die beinflussbaren direkten Instandhaltungskosten von jährlich 300 Milliarden Euro würde sich in Europa ein Einsparpotential von ca. 70 Milliarden Euro ergeben. Allein in Deutschland werden demnach jedes Jahr 14 Milliarden zu viel für Instandhaltungsleistungen ausgegeben. Hierbei sind die gleichzeitig drastisch reduzierten Produktionsausfallkosten noch nicht einmal berücksichtigt. Analyse von 83 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen - Prozessindustrie mit roter Laterne Die Studie dokumentiert systematisch die Stärken und Schwächen im Instandhaltungsmanagement von 83 europäischen Unternehmen und Betriebsstätten. Der Untersuchungsumfang der Studie erstreckt sich auf die folgenden Industriebereiche: · Prozessindustrie (Chemie-, Stahl-, Pharma-, Lebensmittel-, Textilindustrie etc.) mit insgesamt 47 Betrieben bzw. 57 % der Gesamtheit; · Automotive und Maschinenbau (Automobil-, Automobilzulieferindustrie, Maschinenbau) mit insgesamt 19 Betrieben bzw. 23 % der Gesamtheit; · Sonstige Industrien (Halbleiterindustrie, Luftfahrtindustrie, Medizintechnik etc.) mit insgesamt 17 Betrieben bzw. 20 % der Gesamtheit. Es wird deutlich, dass viele Unternehmen derzeit noch weit von einem erstklassigen Instandhaltungsmanagement entfernt sind. Legte man Schulnoten an, so befänden sich die untersuchten Unternehmen bezüglich ihrer Instandhaltungssysteme nur zwischen den Noten "mangelhaft" und "befriedigend". So liegt der Industrie-Durchschnitt gerade einmal bei 46 %. Einen erheblichen Nachholbedarf weist das Schlusslicht der Studie aus der Chemieindustrie mit einer Instandhaltungsreife von lediglich 32 % auf. Selbst das beste Unternehmen, ein Automobilzulieferer, hat mit 60 % noch deutlich "Luft nach oben". Im Gesamtvergleich schneidet überraschenderweise gerade die investitionsintensive und sicherheitssensitive Prozessindustrie mit durchschnittlich 43 % am schwächsten ab. Aber auch der klassenbeste Industriebereich "Automotive und Maschinenbau" liegt mit durchschnittlich 51 % noch im unteren Mittelfeld des Stufenmodells der ConMoto Maintenance Excellence. Die Potentiale zeigen, dass der Bereich Instandhaltung mehr als das "notwendige Übel" auf rein operativer Ebene ist, als das er vielerorts noch immer gesehen wird. Die Güte des Instandhaltungs- und Asset Managements entscheidet maßgeblich über das Kosten- und Effizienzniveau von Unternehmen. Entscheidungsträger, die dies erkennen und dieser Bedeutung offensiv Rechnung tragen, werden gegenüber den anderen klar im Vorteil sein. Eine Voransicht auf die Studie sowie weitere Informationen finden Sie unter http://www.conmoto.de/studien. Über die ConMoto Consulting Group GmbH Die ConMoto Consulting Group GmbH unterstützt seit mehr als 20 Jahren Unternehmen bei der Sicherung und Weiterentwicklung ihrer Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. Rund 80 Berater, verteilt auf die Standorte München, Stuttgart, Wien, St. Gallen, Bratislava und Shanghai, arbeiten mit Kompetenz und Engagement daran, den bestmöglichen Nutzen für den Kunden zu verwirklichen. Die hohe Qualifikation der Berater, ergänzt durch intensive berufliche Erfahrung, gewährleistet die ausgeprägte Umsetzungskraft, die für die Realisierung der gemeinsam mit den Kunden entwickelten Lösungskonzepte erforderlich ist. Effiziente Strukturen und Prozesse, Innovationsstärke, effektive Führungssysteme und eine nachhaltige Mobilisierung der Mitarbeiter, sind die im Kontext einer wegweisenden Strategie verfolgten Projektziele. Auf Basis der langjährigen Erfahrung setzt ConMoto innovative Konzepte mit Blick auf das Machbare gemeinsam mit den Kunden um. "Wir schaffen Vorsprung" ist das Leitmotiv der erfolgreichen, umsetzungsorientierten Vorgehensweise. http://www.conmoto.de (Ende) Aussender: CON MOTO Consulting Group GmbH |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 30. Juni 2011 um 13:15 Uhr |
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Berlin (pts006/13.12.2011/09:00) - Der Berliner Beuth Verlag setzt auch im neuen Jahr auf Erweiterung: Zum 1. Januar 2012 übernimmt Beuth sechs inhaltsstarke Loseblattwerke aus der Verlagsgruppe Wolters Kluwer.
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