| ADX Energy vor Bohrbeginn in Tunesien |
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| Geschrieben von: Mag. Sonja Warter MSc |
| Freitag, den 10. Juni 2011 um 11:45 Uhr |
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Der Bohrplatz selbst wurde sogar während der Revolutionstage ohne Zwischenfälle errichtet. In dieser Phase kam es - bedingt durch den Verzicht auf Nachtarbeit und Ausgangssperren - zu ersten, aber geringen Verzögerungen. Ein echtes Sicherheitsrisiko gab es aber zu keiner Zeit. Seit Ende Jänner ist der Bohrplatz "ready to drill". Doch bis heute konnte weder die notwendige Ausrüstung hin transportiert, noch der Bohrturm errichtet werden, da ADX die dafür notwendigen Schwertransporte auf keinen Fall ohne entsprechenden verkehrspolizeilichen Schutz durchführen wollte. "Unsere Ansprechpartner sind zwar dieselben wie vor der Revolution", betont ADX-Chef Wolfgang Zimmer, "aber das Verhalten mancher Behörden hat sich geändert." Die Ausrüstung muss per Sondertransport angeliefert werden, da es sich um tonnenschweres und teilweise überlanges Equipment handelt. Dafür ist die Unterstützung der Polizei unbedingt erforderlich. "Nach dem Umsturz war diese jedoch plötzlich nicht mehr da", so Zimmer im Hintergrundgespräch. "Der Respekt der Bevölkerung war weg, die Polizei blieb in den Kasernen. Ein Einschreiten hat sie nur für eventuelle Probleme zugesagt." Für ADX ein nicht akzeptables Risiko, da die Firmenphilosophie proaktiv auf Unfallverhütung ausgerichtet ist. Monatelange Verhandlungen mit den Behörden waren die Folge. Ein langer Termin beim zuständigen Minister, dem viele Gespräche mit zuständigen Behörden und Politikern vorausgegangen waren, brachte den Umschwung. Die Armee wird nun den Schutz der notwendigen Transporte und des Aufbaus der Bohranlage übernehmen. Ab Anfang Juli soll gebohrt werden. Durch die Unruhen im Nachbarland Libyen kann ADX jetzt sogar auf zusätzliche Ressourcen in Form von Ausrüstung und Arbeitskräften der Bohrfirma zurückgreifen, die dort nicht mehr zum Einsatz kommen können. http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=3443 Hohe Fundwahrscheinlichkeit Neueste Technik im Einsatz Gebohrt wird vorzugsweise in Gebieten, die große Konzerne vernachlässigen, weil als uninteressant oder mit herkömmlicher Technik unergiebig eingeschätzt: eine Strategie die ADX bereits in Lambouka (Kanal von Sizilien) angewandt hat. Eine Erweiterungsbohrung wird dort und im angrenzenden Dougga-Gasfeld voraussichtlich 2012 zeigen, mit welchen Fördermengen zu rechnen ist. Selbstverständlich kam es auch vor, dass große Konzerne manchmal ihre Meinung über Gebiete geändert haben, wenn es neue Daten gab. Deshalb hat zum Beispiel die Firma Royal Dutch Shell jetzt die freien Konzessionen unmittelbar neben ADX Energy sowohl in Tunesien als auch Italien an sich gerissen. Fokus Europa und Nordafrika Gebohrt wird bald auch in Rumänien. Hier hat ADX Anfang des Jahres mit der Regierung einen Vertrag über den sogenannten Parta-Block in der Nähe von Timisoara (Banat) abgeschlossen. Obwohl Rumänien das älteste Erdölförderland der Welt ist, wurde in diesem Gebiet seit Mitte der 80er Jahre keine Bohrung mehr durchgeführt und auch niemals moderne Seismik-Technologie angewandt. Seismische Messungen zur genaueren Einschätzung des Gebietes sind für Ende des Jahres vorgesehen. ADX erwartet, dort eine große Anzahl von neuen Öl- und Gasfeldern entdecken zu können. Über ADX Informationen (Ende) Aussender: ADX Energy Ltd.
[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20110610013 ]
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Juni 2011 um 11:45 Uhr |
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