| Krankenkassen: Vorsicht Beitragserhöhung |
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| Geschrieben von: Petra Hoffmann |
| Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 10:35 Uhr |
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Osnabrück (pts/17.02.2011/10:35) - Auf breiter Front ist zukünftig mit höheren Beiträgen der Krankenkassen zu rechnen. Gerade hat der neue gesetzliche Zusatzbeitrag eine Flucht von mehreren hunderttausend Versicherten aus ihrer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ausgelöst. Umso mehr richtet sich jetzt das Interesse auf die Entwicklung bei den privaten Krankenversicherungen (PKV). Wann kommt hier der Beitrags-Tsunami? Fest steht: Auch hier werden die Beiträge immer wieder einmal angehoben. Steigende Gesundheitskosten und höhere Erwartungshaltungen der privat Versicherten fordern ihren Tribut. Aber alleine durch das Älterwerden der privat Versicherten dürfen die Beiträge nicht angehoben werden. Denn hierfür haben die privaten Krankenversicherer jahrelang sogenannte Altersrückstellungen gebildet, die ab dem 65. Lebensjahr aufgelöst werden, um Beitragssteigerungen abzufangen. Entscheidend für die tatsächliche Beitragsentwicklung in der PKV ist, wie viel Prozent vom monatlichen Beitrag der jeweilige Versicherer zurücklegen kann und wie viel Zinsen er auf dem Kapitalmarkt erzielt. Wichtig für jede PKV ist auch: Wie positiv entwickelt sich das Neukundengeschäft? Wie verändert sich die Stornoquote? Wie positiv ist die Gesamtbilanz zu beurteilen? Die Antworten auf diese Fragen sind mitentscheidend für die Beitragsstabilität. Und genau diese Verlässlichkeit interessiert den Versicherten, insbesondere den Wechselwilligen. Fragen der Beitragsstabilität werden von speziellen Analyse-Instituten meist über viele Jahre hinweg untersucht. Bewertungen der Entwicklung bei den privaten Krankenversicherern werden z. B. von Assekurata, Morgen & Morgen, Ökotest, Finanztest und einigen anderen untersucht. Oft gleichen sich die Ergebnisse. Manchmal unterscheiden sie sich aber auch. Testsieger ist nicht gleich Testsieger. Wer hier kein gestandener Versicherungskaufmann ist, kann schnell den Überblick und die Orientierung im Tarifdschungel der Versicherer und in der Flut von Testergebnissen verlieren. Krankenversicherungsexperte Oliver Bruns aus Osnabrück ist Ausbilder für die IHK-Sachkundeprüfung für Versicherungsvermittler für die Themen "Gesundheitsversorgung und Einkommenssicherung" und Experte des AWD für das Thema "Private Krankenversicherung". Für ihn gehört es zum Basiswissen eines PKV-Experten, aktuelle Testsieger zu kennen und zu vergleichen. Der AWD-Experte Bruns weiß: "Versicherte in der privaten Krankenversicherung sind Beitragserhöhungen nicht schutzlos ausgeliefert." Bruns: "Private Krankenversicherer haben zwischenzeitlich reagiert, um den Versicherten Alternativen bei steigenden Beiträgen anzubieten. So gibt es neben der gesundheitlichen Höchstversorgung zum Spitzentarif mittlerweile auch weit günstigere Tarife, allerdings mit deutlich weniger Leistungen. Das alles kann man sich vom Experten nach dem Baukastenprinzip passend für den eigenen Geldbeutel zusammenstellen lassen." Der AWD-Experte Bruns warnt aber: "Auf Dauer ist es nicht ratsam, sich nur mit Billigtarifen zu bestücken. Das kann man als Einsteiger, beispielsweise als junger und gesunder Selbständiger, eine gewisse Zeit tolerieren. Ein späterer Umstieg auf beitragsstärkere Tarife ist aber in höchstem Maße empfehlenswert, ja geradezu notwendig. Denn schließlich muss eine Krankenversicherung ein Leben lang halten." Deshalb rät der Krankenversicherungsexperte des AWD auch immer zum Blick auf die Beitragsstabilität. Oliver Bruns: "Der Krankenversicherungsexperte hat in der Regel einen exzellenten Marktüberblick und kennt die privaten Krankenversicherer mit jahrelanger Beitragsstabilität. Wechselwillige Versicherte sollten daher immer zuerst Rat beim Experten einholen, wann sich ein Wechsel der Krankenkasse lohnt und welcher Tarif innerhalb des Tarifsystems einer privaten Krankenversicherung am besten zu der Lebens- und Vermögenssituation des Versicherten passt!" (Ende)
Aussender: IWB Institut für Wirtschaftsforschung GmbH [ Quelle: http://pressetext.com/news/110217006/ ] |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Februar 2011 um 10:35 Uhr |
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Frankfurt am Main (pts007/11.04.2012/10:00) - Seit sechs Jahren befragt die Personalberatung Xenagos im Geschäftskundenvertrieb tätige Verkäufer zu ihren im abgelaufenen Quartal angegeben Angeboten. Da aus Angeboten Aufträge und aus Aufträgen Umsätze werden, entsteht aus den Antworten ein alternativer Konjunkturindikator für die deutsche Wirtschaft. Im ersten Quartal 2012 fällt der Xenagos Sales-Indikator leicht um 3,35 Punkte auf 32,45. Im Vorquartal war der Wert noch um 5,53 Punkte gestiegen. Die Schwankungen zeigen die Unsicherheit im Markt: viele Entscheidungen werden verschoben - Geschäfte nicht oder nur verzögert abgeschlossen. So erklärt sich auch das aktuell gefallene Neugeschäft bei insgesamt sogar gestiegenem Volumen der Angebote insgesamt.
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