| Orange als Vorreiter für «Büro der Zukunft» |
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| Geschrieben von: Claudia Gabler |
| Dienstag, den 25. August 2009 um 09:30 Uhr |
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Zürich/Wien (pts/25.08.2009/09:30) - «Der moderne Mensch verbringt im Laufe seines Lebens rund 80.000 Stunden im Büro, 85 Prozent davon im Sitzen. Es ist daher klar, dass wir uns darüber Gedanken machen, wie die Arbeitswelt der Zukunft aussehen könnte», erläutert Daniel Rindlisbacher, Chef des Schweizer Planungs- und Designbüros IKB, sein Plädoyer für mehr Flexibilität im Büroalltag. «Das klassische Büro, die Ein- bis Drei-Mann-Zelle der 70er und 80er Jahre, befindet sich am Ende seines Lebenszyklus.» Laut Rindlisbacher muss ein Büro heute in erster Linie die zwischenmenschliche Interaktion fördern. Der Arbeitsplatz ist ein Ort, um Kollegen und Vorgesetzte zu treffen, ein Ort des Begleitens (Coaching), der Motivation, des Informations- und Wissensaustausches, erläutert der Experte für Büroraumgestaltung. Die Bürotechnologie hingegen ist heute Platz sparend, billig und transportabel geworden, deshalb stellt sie weniger Anspruch an die Infrastruktur. Die Arbeitsgemeinschaft IKB / reflecta zeigt mit der Gestaltung des neuen Orange Schweiz Hauptsitzes in Renens, wie das «Büro der Zukunft» funktioniert. Die moderne Arbeitswelt ist hier funktional und ökonomisch gelöst, aber gleichzeitig kreativer Wohn- und Lebensraum. Dieser soll eine inspirierende Atmosphäre fördern und die Qualität des Privatlebens und der Freizeitkultur der Orange-Mitarbeitenden mit den Qualitäten eines professionellen Arbeitsplatzes verbinden. Für Orange selbst war die Investition in die Optimierung der Flächenökonomie, die den Grossteil der Betriebskosten ausmacht, anstelle von Einsparungen im Personalwesen ein wiederholt formuliertes Anliegen. Erste Erfahrungen zeigen nun, dass der Einsatz in die Umgestaltung der Arbeitsflächen zur flexiblen Arbeitswelt einer Investition in die Mitarbeitenden gleich kommt. «Zufriedene Mitarbeiter bleiben nicht nur weniger krankheitsbedingt fern, sondern arbeiten auch produktiver», erklärt Rindlisbacher. «Ein attraktives Büro, das lustvoll erlebbar Beweglichkeit fördert, macht sich bezahlt.» Seit dem Markteintritt vor rund 10 Jahren hatte der Mobilfunkanbieter Orange in der Schweiz keinen offiziellen Hauptsitz. Die Büros waren in Biel, Zürich, Crissier, Lausanne und Bussigny verteilt. Anfang 2006 entschied das Management, in Renens eine eigene Schweiz-Zentrale zu bauen, in der die rund 600 Mitarbeitenden aus Lausanne und Bussigny zusammengezogen werden sollten. Bereits im Februar 2009 übersiedelten die letzten Mitarbeitenden an ihre rundum neu gestalteten und organisierten Arbeitsplätze. Von der Bürozelle zum Flexible Office Kreativität stimulierende Innenarchitektur, Meeting-Lobbys und stilvolle Rückzugsgebiete sind einige der innovativen Trends, die IKB / reflecta in der Entwicklung des Raumkonzeptes für Orange umgesetzt haben. Wichtiges Gestaltungsziel war es, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Firmenphilosophie und Bürotechnik verschmelzen. Die Arbeitswelt sollte der Bildsprache von Orange entsprechen und deutlich Abstand nehmen vom alten, grauen «Büro-Groove». Die Planer setzten daher auf eine helle und offene Raumstruktur. Die Büroflächen in Renens sind deutlich kleiner als die Flächen an den vorherigen Standorten. Dies ist mit der Einführung von Desksharing Modellen und dem Verzicht auf Bürozellen erklärbar. So wird Raum gespart, und das Konzept kommt der mobilen Arbeitsweise der Mitarbeitenden, dem Teleworking, sowie den in Teilzeitpensa strukturierten Arbeitsverhältnissen entgegen. Für angenehmes Klima sorgen zudem frei wählbare Arbeits- und Rückzugsorte sowie attraktive Begegnungszonen. Change Management von unten Der Wandel und die Ablösung alter Arbeits- und Denkmuster musste auch von den Mitarbeitenden mitgetragen werden. Hierbei war nicht nur die technische Seite des Wandels zu berücksichtigen, sondern vor allem der soziale Wandel, die Kommunikation zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitenden. Im Fall von Orange wurden diese nicht nur informiert, sondern aktiv in den Veränderungsprozess miteinbezogen. Der Wandel im Fall Orange glückte nicht zuletzt in einem Prozess des Gebens und Nehmens. Die Mitarbeitenden verzichteten auf ihren personalisierten Arbeitsplatz, erhielten dafür eine attraktive Arbeitsumgebung mit Rückzugszonen und grünen Oasen. Sie entsorgten ihre über Jahre angesammelten Papierfluten und Ordnerberge, haben dafür dank ihres Orange Laptops samt Trolley von jedem denkbaren Ort Zugang zu sämtlichen wichtigen Dokumenten in elektronischer Form. IKB Integrale Kommunikations-Beratung AG Reflecta AG Information: IKB, Integrale Kommunikations-Beratung AG Temmel, Seywald & Partner Karl Georg Galler, Wien Aussender: IKB Integrale Kommunikations-Beratung AG |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 25. August 2009 um 09:30 Uhr |
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