| Übergewicht und Diabetes: Chirurgische Therapie eröffnet neue Wege |
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| Geschrieben von: c/o APCO Worldwide GmbH in Berlin |
| Freitag, den 07. Mai 2010 um 11:55 Uhr |
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Frankfurt am Main (pts/07.05.2010/11:55) - Die nachhaltig effektivsten Methoden, das Gewicht adipöser Patienten zu senken, sind Magenoperationen. Oft haben die Eingriffe auch positive Auswirkung auf die mit dem krankhaften Übergewicht einhergehenden Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2. Um die Vorteile der chirurgischen Therapie zu betrachten und zu bewerten und um den interdisziplinären Austausch über die Effekte für die Diabetes-Behandlung zu fördern, haben sich in Frankfurt am Main führende Mediziner zur interdisziplinären "Expertengruppe Metabolische Chirurgie" zusammengeschlossen. Gemeinsam fordern sie eine bessere Versorgung morbid adipöser Patienten und adipöser Diabetiker ein. Sie wollen die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen vorantreiben und setzen sich für die Finanzierung der nicht-chirurgischen Therapieabschnitte ein. Die stete Zunahme von krankhaftem Übergewicht und Diabetes in Deutschland stellt eine enorme Belastung für die betroffenen Patienten und das Gesundheitssystem dar. Chirurgische Verfahren zur Therapie der krankhaften Fettleibigkeit haben sich als effektive Behandlungsmöglichkeiten erwiesen, die nicht nur zur Gewichtsreduktion führen. Meist haben sie positive Auswirkung auf die mit dem Übergewicht einhergehenden Begleiterkrankungen. Bei bis zu 80% der Diabetiker führen die chirurgischen Eingriffe zu einer sofortigen Verbesserung von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, ohne dass ein direkter Zusammenhang zur Gewichtsabnahme erkennbar ist. Um zum Verständnis der Einsatzgebiete und Methoden der chirurgischen Therapie bei krankhaftem Übergewicht beizutragen, haben sich in Frankfurt am Main führende Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen - Diabetologen, Chirurgen, Endokrinologen und Ernährungswissenschaftler - zur "Expertengruppe Metabolische Chirurgie" zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie den interdisziplinären Austausch zu den so genannten positiven "metabolischen Effekten" auf Diabetes vorantreiben und Neuentwicklungen, Risiken und Alternativen betrachten und bewerten. "Wir möchten die Akzeptanz der Adipositas-Chirurgie im vertragsärztlichen Bereich, bei Krankenkassen und bei der Gesundheitspolitik durch Aufklärungsarbeit steigern", sagt Prof. Dr. med. Andreas Hamann, Endokrinologie an der Diabetes-Klinik Bad Nauheim. Die Expertengruppe setzt sich für die Anerkennung der morbiden Adipositas als chronische Krankheit ein und fordert eine Entstigmatisierung der Betroffenen. Prof. Dr. med. Rudolf Weiner, Chirurg am Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt sagt: "Wir verstehen den chirurgischen Eingriff als ein Modul in einem langfristig angelegten Therapiepfad zur Behandlung der chronischen Erkrankung der morbiden Adipositas." Um den Therapieweg zu beschreiten, ist eine gute Vernetzung von Hausärzten, Diabetologen, Ernährungsmedizinern und Chirurgen notwendig. Doch nicht alle erforderlichen konservativen Therapiemodule vor und nach der Operation sind derzeit finanziell abgesichert. "Trotz der in vielen Studien belegten positiven Auswirkungen der chirurgischen Therapie auf Gewicht und Begleiterkrankungen ist der Zugang zur Behandlung für viele Patienten verschlossen", berichtet Prof. Weiner. Der Austausch über verschiedene ärztliche Disziplinen hinweg soll sicherstellen, dass präventive Maßnahmen sowie prä- und postoperative Strukturen im Gesundheitssystem geschaffen werden, die die nachhaltigen Erfolge chirurgischer Eingriffe gewährleisten und eine größtmögliche Lebensqualität für die Patienten herstellen. Die Gründungsmitglieder der Expertengruppe sind (in alphabetischer Reihenfolge): In regelmäßigen Sitzungen definiert die "Expertengruppe Metabolische Chirurgie" gemeinsame Projekte und erarbeitet Faktenblätter sowie praxisnahe Behandlungsleitfäden zum Themenkreis, die niedergelassenen Ärzten als Entscheidungshilfe und Unterstützung bei der Begleitbehandlung dienen sollen. Darüber hinaus bieten die Experten für Ärzte und Diätassistenten Trainings zum Themenfeld an. Die Expertengruppe ist der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) angegliedert und kooperiert mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Die Informationen der Expertengruppe und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sind auf der Internetseite http://www.expertengruppe-mbc.de zu finden. Die Expertengruppe Metabolische Chirurgie ist eine interdisziplinäre Gruppe aus Diabetologen, Chirurgen, Endokrinologen und Ernährungswissenschaftlern, die den Diskurs über die Möglichkeiten und evidenzbasierten Erfolge der Adipositas-Chirurgie und ihrer metabolischen Effekte vorantreiben will. Sie möchte zum Verständnis der Einsatzgebiete und Methoden der chirurgischen Therapie beitragen und die Akzeptanz der Adipositas-Chirurgie, vor allem beim Vorliegen der Begleiterkrankung Diabetes, bei Ärzten, Krankenkassen und der Gesundheitspolitik steigern. Die Expertengruppe agiert unter dem organisatorischen Dach der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) und kooperiert mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE sowie mit der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE). Adipositas ist eine chronische Krankheit, die sich epidemieartig ausbreitet und eine enorme finanzielle Belastung für das Gesundheitssystem darstellt. Ungefähr jeder fünfte Deutsche zwischen 18 und 80 Jahren ist übergewichtig; schätzungsweise 960.000 Deutsche (1,5 Prozent der Bevölkerung zwischen 18 und 80 Jahren) haben einen BMI über 40 und sind damit morbid adipös. Häufig leiden die Patienten unter Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2. Das krankhafte Übergewicht ist kein lifestyle-Phänomen, das allein durch gesunde Ernährung und Bewegung zu bewältigen ist. Die metabolische Wirkung der Adipositas-Chirurgie auf Diabetes bei Patienten mit sehr hohem Übergewicht ist wissenschaftlich gesichert und belegt. Text im Internet verfügbar unter: Kontakt: (Ende)
Aussender: Pressestelle der Expertengruppe Metabolische Chirurgie |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 07. Mai 2010 um 11:55 Uhr |
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Weiterlesen...Wien (pts006/02.02.2012/09:25) - Gerade bei offenen Fragen in der Marktforschung stehen die Institute oft vor großen Herausforderungen: Zeitintensive und personenabhängige Codierungen bedeuten eine hohe Inanspruchnahme der Ressourcen von Markt- und Meinungsforschungs-Instituten, mit allen daraus entstehenden Kosten. Mit dem smart.coder bringt das Unternehmen nun ein automatisiertes Codierungs-Tool in den Markt, dass für vielfältige Fragestellungen in der Marktforschung bestgeeignet ist.
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