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"Endspiel - Würzburger Apokalypse 2010" Pdf Button PrintButton EmailButton
Geschrieben von: Björn Rudek   
Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 12:32 Uhr

Würzburg (pts/29.12.2009/12:32) - Unter der Überschrift "Endspiel - Würzburger Apokalypse 2010" bündeln das Kunstreferat der Diözese Würzburg und die Katholische Akademie Domschule im kommenden Jahr mehr als 80 ganz unterschiedliche Veranstaltungen in der Stadt Würzburg. "Der Gedanke der Endzeit wird immer in Umbruchsituationen spürbar, wie wir sie gerade erleben", sagte Bau- und Kunstreferent Domkapitular Dr. Jürgen Lenssen bei der Präsentation des Programms im Museum am Dom. "Wir versuchen, in Würzburg unter Mithilfe aller möglichen Partner Antwort zu geben auf das Apokalypse-Denken der Menschen." Ein hoffnungsvoller Blick auf die Zukunft sei nur möglich, wo die Menschen Ja zur Gegenwart sagen könnten.

Die Idee zu dem Großprojekt weit über den innerkirchlichen Raum hinaus sei gleichzeitig im Kunstreferat wie in der Akademie Domschule entstanden, erläuterte Dietmar Kretz von der Domschule. Eine glückliche Fügung habe die beiden Einrichtungen zueinander geführt. Ein Triumvirat, bestehend aus Lenssen, Akademiedirektor Dr. Rainer Dvorak und ihm, habe dann in der Phase der Vernetzung zahlreiche Gespräche geführt. Diese seien nicht zuletzt beim Kulturreferat der Stadt und der Congress-Tourismus-Wirtschaft (CTW) auf offene Ohren gestoßen. "Bei aller Offenheit der Auseinandersetzung haben wir aber Wert darauf gelegt, dass sich durch alle Veranstaltungen ein inhaltlicher roter Faden zieht: Bedrohungen und Untergänge sollen ins Visier genommen werden. Aber nicht um des Schreckens willen, sondern um daraus Perspektiven der Hoffnung zu entwickeln", betonte Kretz. Der Internetauftritt http://www.endspiel2010.de verstehe sich als Plattform, auf der sich auch noch weitere Initiativen einbringen könnten, sofern sie den roten Faden aufgriffen.

Aufbruch durch Umbruch
"Spannend ist gerade das Verhältnis zwischen positiver und negativer Sicht der Apokalypse", sagte Domkapitular Lenssen. Nur durch einen Aufbruch könne es einen Umbruch geben. Die Vielzahl der Beteiligten, vom Mainfranken-Theater über die Hochschule für Musik, Kulturspeicher und Evangelisch-Lutherische Kirche bis hin zur Akademie Frankenwarte hätten sich alle mit großen Engagement bei der Planung, aber auch personell und finanziell eingebracht. "Das werte ich als gewichtiges Indiz der Ernsthaftigkeit der Teilnahme an dem Projekt." Letztlich sei es nie die entscheidende Frage, ob Mittel genug vorhanden seien, sondern ob Menschen mit Herzblut bei einer Sache dabei seien, hob Lenssen hervor. Er wünschte dem Programm, dass es in der Stadt einen ähnlichen Diskurs anstoße, wie die Ausstellung "Mensch Maria" im Jahr 1992 ihn um die Person Mariens bei den Menschen aller Schichten und Altersgruppen in Gang gesetzt habe. "Wenn am Ende eine verstärkte innerliche Sicherheit und Gelassenheit gegenüber der Zukunft bei den Menschen steht, dann haben wir etwas erreicht", erklärte Lenssen.

Das Programm beginnt offiziell am 17. Februar mit dem Aschermittwoch der Künstler und findet seinen Abschluss mit dem feierlichen Abendlob am Christkönigsonntag, 21. November. "Dazwischen findet eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, von denen jede eine Kostbarkeit ist", betonte Dvorak. Diese untergliedern sich in die Segmente Kunstspiel, Schauspiel, Musikspiel und Denkspiel. "Wir bündeln die Angebote in diesen Feldern, weil wir der Überzeugung sind, dass der Mensch nicht nur in Gedanken, sondern auch in Worten und Werken, im Hören und Sehen seine Entdeckungen machen kann."

Von überregionaler Bedeutung dürften in diesem Zusammenhang unter anderem eine Gegenüberstellung von Zyklen der Geheimen Offenbarung des Johannes von Albrecht Dürer und Max Beckmann sein, die vom 1. Oktober bis zum 21. November im Museum am Dom gezeigt wird. Am Sonntag, 18. Juli, feiert "Das Große Welttheater" von Pedro Calderón de la Barca in einer Produktion des Mainfranken-Theaters auf dem Kiliansplatz Premiere. In Uraufführung erklingt am Dienstag, 16. März, dem Jahrestag der Bombardierung Würzburgs im Jahr 1945, das Oratorium "Der Sohn des Zimmermanns" von Wilfried Hiller im Kiliansdom. Zahlreiche Vorträge zum Themenkomplex ergänzen das Programm. Unter anderem hält der Theologe und Schauspieler Dr. Markus Grimm am 23. September im Neumünster eine
Lesung der kompletten Offenbarung.

Spiritueller Tourismus als neuer Reisetrend
Als "Geschenk und großes Privileg" werte CTW-Marketingleiterin Asa Petersson das Projekt "Endspiel". Das Thema sei spannend und passe hervorragend, da spiritueller Tourismus im Kommen sei. Würzburg habe nicht zuletzt aufgrund der 37 Kirchen im Stadtgebiet ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem es zu werben gelte.

Nähere Informationen finden sind auf der Homepage http://www.endspiel2010.de oder unter der Telefonnummer 0931 / 386 - 64 500 (Katholische Akademie Domschule Würzburg) erhältlich.

Pressekontakt:
Historic Highlights of Germany e.V.
Björn Rudek
Kommunikation
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Geschäftsstelle:
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(Ende)

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[ Quelle: http://pressetext.com/news/091229005/ ]
[ Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=091229005 ]

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Dezember 2009 um 12:32 Uhr
 

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