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Energiebedarf des Hauses systematisch senken Pdf Button PrintButton EmailButton
Geschrieben von: Achim Zielke   
Dienstag, den 09. November 2010 um 10:00 Uhr

Wuppertal (pts/09.11.2010/10:00) - Schritt für Schritt: Der VHD empfiehlt, zuerst das Dachgeschoss und die Außenwände zu dämmen, dann Energiesparfenster einbauen zu lassen und zu guter Letzt in eine effizientere Heizungsanlage zu investieren.

Vor rund einem Jahr trat die verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) in Kraft, die erhöhte Anforderungen an die Gebäudedämmung stellt. Seither werden allerorten Häuser mit Hochdruck aufgedämmt, marode Fenster ausgetauscht und alte Heizungen erneuert. Schließlich soll der Kohlendioxidausstoß bundesweit merklich sinken, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Das ist auch der Grund, weshalb die nächste Verschärfung der Energieeinsparverordnung schon beschlossene Sache ist: Mit Inkrafttreten der EnEV 2012 soll der maximal zulässige Energiebedarf von Neubauten und Bestandsgebäuden wiederum um rund ein Drittel sinken. Fernziel ist, das Passivhausniveau flächendeckend im gesamten Immobilienbestand zum gesetzlich verankerten Standard zu erheben. In letzter Konsequenz könnte dadurch das Beheizen von Wohnräumen praktisch überflüssig werden.

"Viele Hauseigentümer fragen sich schon jetzt, wie und womit sie ihrer Immobilie den Appetit auf Heizöl, Erdgas oder Kohle abgewöhnen können. Wir empfehlen, zuerst das Dachgeschoss und die Außenwände aufzudämmen, dabei auch marode Fenster zu erneuern und zum Schluss die Heizungsanlage in einen bedarfsgerechten Zustand zu versetzen", sagt Dr.-Ing. Tobias Wiegand, Geschäftsführer des Verbandes Holzfaser Dämmstoffe (VHD) in Wuppertal.
Die Begründung leuchtet ein: "Wenn man die Gebäudehülle zunächst mit geeigneten Dämmstoffen vor Kälte und Schlagregen schützt, sinkt der Wärmebedarf automatisch. Die Heizungsanlage muss daher weniger leisten, um die Räume in der kalten Jahreszeit auf ein angenehmes Temperaturniveau zu bringen. Statt also eine unzureichend gedämmte Gebäudehülle von innen mit einem leistungsstarken Brenner zu beheizen und dafür fossile Energieträger mehr als nötig zu verbrauchen, sollten Hauseigentümer besser erst ans Dämmen des Dachs und der Außenwände denken", erläutert der Geschäftsführer des VHD.

Der EnEV entsprechen
Für den Dachbereich bieten sich Holzfaserdämmstoffe an, die sich entweder unter, zwischen oder auf den Sparren anbringen lassen. Dabei sollte der Hauseigentümer, sofern er nicht selbst gelernter Zimmermann oder Dachdecker ist, auf das Können professioneller Verarbeiter vertrauen: Zimmereien, Dachdecker- und Stuckateurbetriebe kennen sich mit Holzfaserdämmstoffen bestens aus und können - ggfs. in Zusammenarbeit mit einem Architekten oder Gebäudeenergieberater - eine bedarfsgerechte Ausführung vornehmen.

Bei WDVS die Zulassung beachten
An der Fassade sind Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) auf Holzfaserbasis erste Wahl. Systeme, die die Mitgliedsunternehmen im Verband Holzfaser Dämmstoffe anbieten, werden von unabhängigen Stellen geprüft und verfügen ausnahmslos über die in Deutschland vorgeschriebene bauaufsichtliche Zulassung. Darin ist unter anderem geregelt, welche Holzfaserdämmplatten in welchem Format und in welcher Dicke auf welchem Untergrund verbaut werden dürfen, wie und mit welchen Befestigungsmitteln die Montage zu erfolgen hat etc. Außerdem sind alle zulässigen Varianten der äußeren Bekleidung aufgeführt, zum Beispiel Putz, Holz oder Klinker. An die Materialien der benannten Hersteller ist der Verarbeiterbetrieb gebunden. Das heißt für die Praxis, dass alle Komponenten eines WDV-Systems - ganz gleich, auf welchem Dämmstoff es basiert - ausnahmslos dem Zulassungsbescheid entsprechen müssen, um dem Baurecht zu genügen. Bauherren, die ganz sicher gehen wollen, sollten sich die Zulassungsurkunde zeigen lassen und bei der Montage ein Auge darauf haben, dass alle eingesetzten Materialien von ein und demselben Systemanbieter stammen.

Weitere firmenneutrale Informationen über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Holzfaserdämmstoffen im und am Haus finden sich in zwei ausführlichen Broschüren, die ebenso wie die Adressen aller VHD-Mitglieder im Internet auf http://www.holzfaser.org zum Herunterladen zur Verfügung stehen.

Bebilderungshinweis: Mediengerechte Fotos und Infografiken in druckreifer Auflösung zu berichtenswerten Themen rund um das Dämmen mit natürlichen Holzfaserprodukten finden sich unter dem Menüpunkt PRESSE auf http://www.holzfaser.org . Der Abdruck zu redaktionellen Zwecken ist honorarfrei; um Zusendung eines Veröffentlichungsbelegs an das beauftragte Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , wird gebeten. Vielen Dank!

Pressekontakt: Achim Zielke M.A. c/o Medienbüro TEXTIFY.de, Box 18 52, 53588 Bad Honnef, Fon 0 22 24/96 80 21, Fax 0 22 24/96 80 22, Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Web http://www.textify.de (im Auftrag des VHD e.V., Verband Holzfaser Dämmstoffe, Elfriede-Stremmel-Str. 69, 42369 Wuppertal, Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Web http://www.holzfaser.org)

(Ende)

Aussender: Verband Holzfaser Dämmstoffe
Ansprechpartner: Achim Zielke
Tel.: 02224-968021
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

[ Quelle: http://pressetext.com/news/101109015/ ]

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. November 2010 um 10:00 Uhr
 

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