| 5,5 Mio. Euro in die Ausbildung investiert |
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| Geschrieben von: Dr. Johanna Kanzian |
| Freitag, den 08. Oktober 2010 um 17:00 Uhr |
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Kuchl (pts/08.10.2010/17:00) - Jugendliche, die Fach- oder Führungspositionen in der Trendbranche Holz anstreben, erhalten ihre Praxisausbildung künftig in den modernsten Räumlichkeiten. "Ohne die gemeinschaftliche Hilfe von Bund und Land wäre dieser Bau nicht möglich gewesen", berichtete der Kuratoriumsvorsitzende des Holztechnikums Kuchl, KR Hans-Michael Offner. "Niemand auf der Welt kann Holz so gut verarbeiten wie die Österreicher. Das wird durch diese ausgezeichnete Holzausbildung noch stärker unterstützt", so Landesrat Sepp Eisl. "Der Bildungsstandort Kuchl ist genial, hier zeigt sich das zukunftsorientiert gedacht wird", so Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. "Österreich nimmt beim berufsbildenden Schulwesen den 1. Platz ein", zeigte sich die Ministerin Claudia Schmied zufrieden. Sie gratulierte zum gelungenen Bau und bedankte sich für die Zusammenarbeit mit dem Land Salzburg und Gabi Burgstaller. Zeigen, was Holz kann Die Halle misst 97 mal 20 Meter und ist zehn Meter hoch. In der Konstruktion stecken 1.200 Kubikmeter Holz. Das entspricht der Stecke von Kuchl nach Wien, würde man Schnittholz mit vier Meter Länge aneinander reihen. Die Aussteifung erfolgt durch eine Brettsperrholzkonstruktion, die Außenfassade bildet eine sägeraue, rhomboid profilierte und liegende Tannenschalung. "Das Gebäude zeigt, was Holz alles kann, und dient damit auch selbst als Anschauungsobjekt für den Unterricht", so Dr. Erhard Bojanovsky, Geschäftsführer des Vereins Holztechnikum Kuchl. Dank dem Architekten Paul Schweizer harmoniert der Bau mit der Salzburger Landschaft. Der gewählte Aufbau garantiert eine große Flexibilität für zukünftige Nutzungen. Dieser Gedanke ist wichtig, da es schon in wenigen Jahren zu Anpassungen innerhalb des Maschinenparks aufgrund technologischer Entwicklungen kommen kann. Arbeitsweise wie in Betrieben Auch für die Innengestaltung lag die Latte hoch. "Die Akustik ist so ausgerichtet, dass im selben Gebäude gleichzeitig Unterricht und Maschinenbetrieb möglich sind", berichtet Schweizer. Die Halle bietet auf drei Ebenen unter anderem Sägehallen, Tischlerei, Schlosserei, Schärfräume, Hobelwerk und CNC-Bearbeitung sowie auch einen edv-Raum. Fachschüler werden hier insgesamt 41 Wochenstunden absolvieren, Schüler der HTL 30. "War der Praxisunterricht zuvor in vielen Räumen aufgeteilt, geschieht nun alles in einer Halle. Das optimiert nicht nur den Arbeitsfluss, sondern kommt der Arbeitsweise in den Unternehmen bereits möglichst nahe", betonen die Holztechnikums-Präsidenten Mag. DI Markus Wiesner, Ing. Gerhard Huber und Wolfgang Hutter. Kaderschule der Holzwirtschaft "Die Holzindustrie benötigt gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte, deshalb unterstützt der Fachverband der Holzindustrie Österreichs unsere Schule", erklärt Direktor DI Helmuth Kogler. So steuerte der Verein Holztechnikum Kuchl, hinter dem der Fachverband steht, ein Drittel der Nettobaukosten bei, während der Rest von Bund und Land kommt. Zudem stellten die Maschinenhersteller die Geräte teils kostenlos bzw. zu sehr günstigen Konditionen zur Verfügung. So lieferte etwa Vecoplan die komplette Restholzentsorgung, Vollmer den modernsten Schärfraum Österreichs, Homag eine CNC-Anlage oder EWD die Blockbandsäge. Wenngleich das Holztechnikum nun mit der Halle ein neues Herzstück besitzt, reicht sein Angebot für die Schülerinnen und Schülern weit über den Praxisunterricht hinaus. Weitere Schwerpunkte sind die fundierte wirtschaftliche Ausbildung, Fremdsprachen und Sozialkompetenzen. Gleichzeitig stehen das gute Unterrichtsklima und die individuelle Betreuung sowohl im Schul- als auch Internatsbetrieb an oberster Stelle. Jugendliche, die sich für Holzberufe interessieren, können schon ab der sechsten Schulstufe Schulbesichtigungen oder Schnupperbesuche vereinbaren. "Beim Schnuppern nehmen die Schüler am Unterricht teil, können ein Werkstück selbst produzieren und auch im Internat übernachten", erklärt der Internatsleiter Dipl. Psych. Helmut Lirzer. Angesprochen sind alle, die an Holz interessiert sind. Offene Türen für Interessierte Die Türen des Holztechnikums Kuchl stehen jederzeit offen. Besonders herzlich willkommen sind Besucher am Freitag, dem 26. November, von 13:00 bis 17:00 Uhr und am Samstag, dem 27. November, von 09:00 bis 14:30 Uhr an den beiden Tagen der offenen Tür. Zusätzlich wird noch ein Informations- und Anmeldetag am Freitag, dem 28. Jänner 2011, von 9 bis 15 Uhr angeboten. (Ende)
Aussender: Holztechnikum Kuchl |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 08. Oktober 2010 um 17:00 Uhr |
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Mainz (pts015/14.11.2011/11:00) - Heute begeht die International Co-operative Alliance (ICA), der Weltverband der Genossenschaften, in der mexikanischen Hafenstadt Cancun den Auftakt des Internationalen Jahres der Genossenschaften 2012. Das von den Vereinten Nationen ausgerufene Jahr hebt die wichtige Rolle hervor, die Genossenschaften für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung und für die Bekämpfung der Armut spielen. Laut ICA schaffen Genossenschaften weltweit mehr als 100 Millionen Arbeitplätze, 20 Prozent mehr als multinationale Großunternehmen. Fast eine Milliarde Menschen, weltweit jeder Siebte, sind Mitglieder von Genossenschaften - in der Landwirtschaft, im Finanzwesen, in Produktion, Gesundheitswesen, Bildung und Handel.
Weiterlesen...Berlin (pts018/26.01.2012/13:25) - Die Beförderungsleistung der Eisenbahnen im Personenverkehr ist in den vergangenen zehn Jahren um 20 Prozent gestiegen, während die Pkw-Nutzung mit einem Plus von lediglich vier Prozent nahezu stagniert. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes und Berechnungen der Allianz pro Schiene auf Basis der amtlichen Prognose des Bundesverkehrsministeriums hervor. "Die Eisenbahn hat von 2002 bis 2011 ein Rekordwachstum hingelegt", sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege am Donnerstag in Berlin. "Obwohl die Zahl der Pkw in den Straßen seit Jahren ansteigt, fahren die Deutschen übers Jahr gesehen nur unwesentlich mehr Auto als vor zehn Jahren", sagte Flege.
Weiterlesen...München/Wien/Zürich (pts011/20.03.2012/10:30) - Das international tätige Schweizer Diagnostikunternehmen Unilabs ist das größte Labor für Labordiagnostik und Radiologie in der Schweiz. Für die Zustellung der schützenswerten personenbezogenen Analyseergebnisse an niedergelassene Ärzte nutzt Unilabs jetzt Faxolution for Applications von Retarus http://www.retarus.com .
Weiterlesen...Hannover/Frankfurt (pts008/08.03.2012/09:10) - Veranstaltung im Niedersächsischen Sozialministerium zeigt: Das Sodexo-Bildungskartensystem ist bundesweit das einzige Online-Verfahren im Einsatz.
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