| Richtigstellung: Pressemeldung - Natürliche Mittel gegen "Schweinegrippe" |
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| Geschrieben von: Dr. med. Jonas Bökelmann |
| Donnerstag, den 12. November 2009 um 18:30 Uhr |
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Heidelberg (pts/12.11.2009/18:30) - Als Quelle einer Pressemittelung von bonn press wurde mein Artikel (HPN/DFA 10/09) ohne meine Erlaubnis in langen Passagen plagiiert und dabei in zentralen Punkten falsch wiedergegeben. Von der in meinem Namen gemachten Zusammenfassung distanziere ich mich und stelle hiermit richtig: 1. Polyphenole aus Granatapfel, Holunder oder Zistrose sollten insbesondere lokal eingesetzt werden, weil die antivirale Wirkung sich vor allem so entfaltet. Daher sind Tropfen (z. B. Granatapfel- und Holunderbeeren-Polyphenole, Vitamin D, Zink und Selen in Jacob's Granaimun Apotheken-PZN 5725191; Zistrose-Polyphenol-Lutschtabletten z. B. in CYSTUS 052 PZN 5993750) und Lutschtabletten (Zinklutschtabletten) besonders empfehlenswert. Die erwähnten Kapseln haben keine lokale antivirale Wirkung. 2. Die hohe Bedeutung von hochdosiertem Vitamin D (z. B. in Vigantoletten® 1000 I.E. PZN 1092553) wurde nicht erwähnt. 3. Die beschriebenen Naturstoffe sind nützliche antientzündliche, antivirale und antibakterielle Wirkstoffe, jedoch keine Wundermittel und sollten Risiko-Patienten nicht von einer Impfung abhalten, wenn diese aus ärztlicher Sicht ratsam ist. Im Folgenden wird mein Original-Artikel korrekt wiedergegeben: Natürliche Mittel gegen die Influenza-Pandemie/Mikronährstoffe und Granatapfelpolyphenole bekämpfen Viren und Entzündung Dr. med. Jonas Bökelmann Die neue Grippe H1N1 (sogenannte "Schweinegrippe") wurde von der WHO auf die höchste Alarmstufe gesetzt. Diese Einstufung vergab die WHO zuletzt 1968. Einerseits finden große Impfkampagnen statt und die Medien warnen vor großen möglichen Gefahren der Seuche. Andererseits wird davon berichtet, dass bisher meist harmlose Verläufe beobachtet wurden. Wie passt das zusammen? Und was kann man tatsächlich tun, um sich wirksam zu schützen? 1918 starben Millionen Menschen an der Spanischen Grippe, deren Erreger ein Vorfahre des heutigen H1N1-Virus war. Da das Immunsystem der Menschen noch nie mit dem neuartigen H1N1-Virus konfrontiert wurde, hatte es noch keine Gelegenheit, entsprechende Antikörper zu entwickeln. Eine Pandemiewelle könnte laut dem Schweizerischen Bundesamt für Gesundheit deshalb bis zu fünfmal mehr Kranke verursachen als eine saisonale Grippe. Bei den meisten Erkrankten führt die neue Grippe zu nur milden bis mittelschweren Symptomen. Der typische Verlauf zeigt eine akute Atemwegerkrankung mit Fieber, oft mit Halsschmerzen, trockenem Husten oder Schnupfen, Muskel-, Kopf- oder Gelenkschmerzen. Es treten starke Müdigkeit und/oder Appetitlosigkeit auf. Neu bei dieser Grippe ist, dass es insbesondere bei Kindern zusätzlich häufig zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommt, und dass jüngere Menschen anfälliger für eine Infektion sind (Jeeninga et al., 2009). In Mexiko waren die Gesundheitsbehörden auf den Beginn der Epidemie aufmerksam geworden, nachdem vermehrt Pneumonien und schwere Grippeverläufe bei jüngeren Personen zwischen 30 und 44 Jahren gemeldet wurden. Ein erhöhtes Komplikationsrisiko scheint auch bei Personen mit chronischen (Atemwegs-) Krankheiten, bei Schwangeren und Kleinkindern zu bestehen. Influenza-Viren können leicht mutieren. Die spanische Grippe beispielsweise begann im Sommer 1918 in einer relativ milden Form. Im Winter 1918 kam dann eine Welle mit einem aggressiveren Erreger. Solche Entwicklungen sind keine Seltenheit. Seuchenexperten befürchten, dass sich verschiedene Pandemieviren treffen und einen gefährlichen neuen Erreger bilden. Eine Kombination aus dem ansteckenden "Schweinegrippe"-Virus und dem aggressiven Erreger der Vogelgrippe würde zu schweren Krankheitsverläufen und einer hohen Todesrate bei vielen Infizierten führen. So sieht das derzeitige Horror-Szenario der Epidemiologen aus. Zyktokin-Sturm - die wirkliche Gefahr bei einer Influenza-Infektion Die Lösung: Immunmodulation und Virenbekämpfung Das Heilungspotenzial des Granatapfels bei entzündlichen Krankheiten ist seit Jahrtausenden aus dem indischen Ayurveda bekannt. Die antientzündliche Wirkung von Granatapfelsaft und fermentierten Saftpolyphenolen beruht auf der Hemmung von Entzündungsregulatoren (NFkappaB), -Enzymen (z. B. COX2) und -Botenstoffen (wie TNF-alpha, Interleukin 6 und 8) (Shukla et al., 2008 a und b; Rasheed et al., 2009; Khan et al., 2007 a und b, Syed et al., 2006; Huang et al., 2005; Ahmed et al., 2005; Afaq et al., 2005; Schubert et al., 1999 und 2002). Die Ausbreitung der Influenza-Erreger selbst hängt stark von der Aktivierung des proentzündlichen NF-kappaB-Signalwegs ab (Wurzer et al., 2004). Verschiedene Studien zeigen, dass die Viren sich deutlich weniger schnell vermehren, wenn man diesen Entzündungsaktivator hemmt (Mazur et al., 2007). Polyphenole gelten als neuer und hoffnungsvoller Ansatz für die antivirale Therapie (Ludwig und Planz, 2008). Entzündungen, oxidativer Stress und die Entstehung von Killerviren Bei schweren Grippe-Infektionen spielt Stickstoffmonoxid (NO) eine wichtige Rolle. Einerseits wirkt NO antiviral, andererseits begünstigen die NO-Radikale die Entwicklung von Virus-Pneumonien. Granatapfelpolyphenole stabilisieren NO antioxidativ und verhindern den Zerfall zu gefährlichen NO-Radikalen, wie der Nobelpreisträger und NO-Entdecker Louis Ignarro entdeckte (Ignarro et al., 2006). Granatapfel-Polpyhenole töten Influenza-Viren und verbessern Wirkung von Grippe-Medikamenten Auch bei Holunderbeeren werden antivirale Eigenschaften nachgewiesen. So konnten in klinischen Studien zu Influenza die Erkrankungsdauer halbiert und die Symptome deutlich gelindert werden (Zakay-Rones et al., 1995; Zakay-Rones et al., 2004). Auch die Polyphenole der Zistrose haben die Eigenschaft gezeigt, Bakterien und Viren physikalisch weitgehend zu binden und so am Eindringen in die Körperzellen zu hindern (Droebner et al., 2007; Ehrhardt et al., 2007). Das Sonnenvitamin Vitamin D als Immunregulator und antibiotisches Vitamin In klinischen Studien senkte Vitamin D die Erkrankungshäufigkeit drastisch und hob die saisonale Häufung von Infekten komplett auf, d. h. im Winter und Sommer kam es gleich selten zu Infekten (Aloia et al., 2007). Vitamin D verringert zudem das Risiko einer bakteriellen Sekundär-Infektion. Das ist bedeutend, weil speziell bakterielle Pneumonien oft zu schwerwiegenden Komplikationen führen und auch für die meisten Todesfälle im Zusammenhang mit Influenzainfektionen verantwortlich sind. Vitamin D wirkt zudem entzündungshemmend, so dass es ebenfalls einen Zytokin-Sturm vermeiden hilft (Helfrich et al. 2007). Zink und Selen - eine bewährte Kombination für die Abwehr Zink ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymen. Es unterstützt das Immunsystem dabei, Abwehrzellen gegen Viren und Bakterien zu bilden. Zink mildert und verkürzt deutlich Erkältungsbeschwerden, wie klinische Studien zeigen (z.B. Prasad et al., 2000). Insbesondere bei älteren Menschen scheint ein latenter Zinkmangel häufig aufzutreten, das Immunsystem wird dadurch insgesamt geschwächt, die Immunbalance in Richtung TH-2-Helferzellen verschoben (Haase und Rink, 2009). Risikogruppen, allen voran Kinder, ältere oder kranke Menschen und Diabetiker, leiden häufig an den Folgen von Zinkmangel: schwache Immunabwehr, häufige Erkältungen, Erschöpfung, schlechte Wundheilung, Hauterkrankungen sowie Haar- und Nagelschäden. Im Alter finden sich oft ein latenter Zinkmangel und eine schleichende Entzündung. Das senkt die Immunleistung und führt zu mehr Infekten und Autoimmunerkrankungen. Auch Zink mildert einen Zytokin-Sturm bei Infekten ab. Im Gegensatz zu klassischen Entzündungshemmern unterdrückt Zink nicht das Immunsystem, sondern verbessert seine Reaktionslage bei Infektionserkrankungen (Kahmann et al., 2008, Ho et al., 2001). Gibt man Kindern, die über 12 Monate alt sind, vorbeugend Zink, bekommen sie seltener infektöse Gastroeneteritiden und Atemwegsinfekte. Durchfallerkrankungen verlaufen sanfter und kürzer (Brown et al., 2009). Dies ist vor allem wichtig für die neue Grippe, die bei Kindern häufig mit Durchfall und Erbrechen einhergeht. Vor allem im Winter oder bei erhöhtem Infektrisiko ist es sinnvoll, die Zinkspeicher mit täglich 10 bis 15 mg Zink zu füllen. Die Dauer der Einnahme richtet sich nach dem individuellen Bedarf und wird am besten mit dem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker abgestimmt. Selen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und unverzichtbar für ein gut funktionierendes Immunsystem (Arthur et al. 2003). Selenmangel besteht häufig, insbesondere bei Rauchern, und schädigt die Immunabwehr. Ernährungswissenschaftler bezeichnen die Selenzufuhr grundsätzlich als verbesserungswürdig. Für eine Erkältungsabwehr ist sie schlicht unzureichend, denn Erkältungskrankheiten erhöhen den Selenbedarf. Bei Selenmangel ist die Infektanfälligkeit höher, die Krankheitsverläufe sind gravierender. Freie Radikale können bewirken, dass Influenza-Viren zu gefährlicheren Varianten mutieren oder sich mit anderen Erregern rekombinieren. So konnte sich auch die Vogelgrippe vor allem in Regionen mit Selenmangel ausbreiten. Dazu gehören insbesondere Europa, die USA, Kanada, Asien und Südostasien. Studien zeigen, dass Selen wahrscheinlich verhindern hilft, dass ein Influenza-Virusstamm aggressiv mutiert (Nelson et al., 2001). Für die beschriebenen Wirkstoffe gilt, dass eine lokale Anwendung an der Haupteintrittspforte der Infektion, also im Hals- und Rachen-Raum, besonders sinnvoll ist. Besonders geeignet sind daher Lutschtabletten oder Tropfen. Durch ihre chelierende Wirkung sorgen Granatapfel-Polyphenolen dafür, dass Zink und Selen länger am Epithel des Hals- und Rachen-Raum verweilt. Mit der besonderen Kombination aus fermentierten Granatapfel-Polyphenolen, Holunderbeeren, Vitamin D, Zink und Selen (z. B. Dr. Jacob's Granaimun, PZN 5725191), Zistrose-Polyphenole (z. B. CYSTUS 052 PZN 5993750) und hochdosiertem Vitamin D (z. B. Vigantoletten® 1000 I.E. PZN 1092553) beugt man Infektionserkrankungen vor. Im Erkrankungsfall ist mit einem milderen Verlauf zu rechen. Darüber hinaus tut man generell etwas Gutes für die Gesundheit. Denn diese Vitalstoffe unterstützen insgesamt die Gesundheit des Immun- und Herz-Kreislauf-Systems. In vielen Fällen wird die sogenannte "Schweinegrippe" relativ harmlos verlaufen und durch Vitalstoffe und Hygienemaßnahmen verhindern oder abmildern lassen. Im Falle einer Infektion sollte man sich unbedingt schonen. Sollte ein Zyktokin-Sturm (hohes Fieber, große Müdigkeit, starkes Krankheitsgefühl, ggf. Atemnot, Übelkeit) oder eine akute bakterielle oder virale Sekundärinfektion der Lunge (Pneumonie) auftreten, ist eine klassisch schulmedizinische Vorgehensweise notwendig. Pressekontakt.
Aussender: Dr. med. Jonas Bökelmann |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. November 2009 um 18:30 Uhr |
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